Wohnungen bis auf Weiteres unbewohnbar

Großbrand in Waldkraiburg - Bewohner und Stadt von Hilfsbereitschaft überwältigt

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Der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Adlergebirgsstraße find am Dienstag Feuer.

Waldkraiburg - Der Großbrand eines Wohnhauses in der Aldergebirgsstraße forderte am Dienstag die Rettungskräfte. 150 Feuerwehrler waren im Einsatz. Die Stadt hat nun eine zentrale Stelle für Hilfsangebote und Rückfragen eingerichtet.

Die Stadtverwaltung und auch die Bewohner des betroffenen Wohnhauses sind überwältigt von der großen Anteilnahme der Waldkraiburger Bürger und Bürgerinnen. Dies teilt die Stadt in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Seit Dienstagmittag erhält die Stadtverwaltung laufend zahlreiche Anrufe, E-Mails und Facebooknachrichten von besorgten Bürgern, die ihre Hilfe anbieten. Alle Hilfsangebote und Rückfragen werden im Rathaus von einer zentralen Stelle verwaltet. 

Während der bekannten Öffnungszeiten (Mo-Fr 8-12 Uhr, Do 8-18 Uhr) können sich die Bürger an Frau Dagmar Greck unter der Telefonnummer 08638/959-2160 oder dagmar.greck@waldkraiburg.de wenden.

Brandursache noch nicht geklärt

Wie bereits berichtet, kam es Dienstagvormittag zu einem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Adlergebirgsstraße. Die gute Nachricht vorweg: Es kamen keine Bewohner zu schaden. Zwei Feuerwehrkräfte wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. 150 Einsatzkräfte von elf Feuerwehren waren im Einsatz, um das Dach des Mehrfamilienhauses zu löschen. Aufgrund der fehlenden Brandschutzwände war die Gefahr groß, dass das Feuer sich ausbreitet. Aus diesem Grund mussten vorsorglich auch der angrenzende Netto-Markt sowie die angrenzenden Wohnungen des restlichen Dreispänners evakuiert werden. Die Bewohner der Hausnummern 5 und 7 konnten noch am Dienstagabend in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Wohnungen der Adlergebirgsstraße 3 sind nach jetzigen Kenntnisstand bis auf Weiteres unbewohnbar. Der Schaden wird auf bis zu 1.000.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.

Alle Bewohner konnten untergebracht werden

Die Stadt richtete gemeinsam mit dem Bayerischen Roten Kreuz eine Sammelstelle und eine Notunterkunft im Haus der Kultur ein. Die Bewohner erhielten hier neben den wichtigsten Informationen auch Essen und Trinken. Bis zum Abend konnten glücklicherweise alle Bewohner untergebracht werden, sodass niemand im Haus der Kultur übernachten musste.

Auch der Erste Bürgermeister Robert Pötzsch und der Zweite Bürgermeister Richard Fischer machten sich ein Bild von der Situation vor Ort. Ein großer Dank geht an alle Einsatzkräfte der Feuerwehr, vom Bayerischen Roten Kreuz, den Maltesern, vom THW, dem Landratsamt und der Polizei, die gemeinsam mit der Stadtverwaltung Hand in Hand gearbeitet haben, um alle Bewohner zu informieren und zu versorgen.

Pressemitteilung Stadt Waldkraiburg

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