Stadtentwicklungskonzept für Waldkraiburg

"Das ISEK steht kurz vor seiner Fertigstellung!"

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Waldkraiburg - Seit 2015 zieht sich die Erstellung des Integrierten Städtebäulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für die Stadt hin. Nun soll es im Frühjahr diesen Jahres endlich fertiggestellt werden.

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"Das ISEK steht kurz vor seiner Fertigstellung", so Carsten Schwunk, Bauamtsleiter der Stadt im Gespräch mit innsalzach24.de. Derzeit werte das Planungsbüro Dragomir, welches das Integrierte Städtebäuliche Entwicklungskonzept gemeinsam mit dem Institut für Stadt- und Regionalmanagement Prof. Dr. Vossen federführend leitet, noch die Ergebnisse der beiden Planungswerkstätte im Oktober und Juli des vergangenen Jahres aus und nimmt sie in ihre Planungen auf. Gemeinsam mit den bereits erarbeiteten Ergebnissen wird ein Maßnahmenkatalog inklusive Kostenschätzung erstellt.

Dieser wiederum wird am 1. Februar im Steuerkreis diskutiert. Der Steuerkreis besteht aus Vertretern von Stadt, Bürgern, Wirtschaft und Einzelhandel. "Das genaue Datum für die anschließende Präsentation im Stadtrat steht noch nicht fest", so Schwunk, "Es wird aber wohl die Sitzung im März oder erst die im April sein."  Auch eine öffentliche Infoveranstaltung für die Bürger soll es anschließend geben. 

Langer Zeithorizont

Gegenüber innsalzach24.de betonte Martin Birgel, geschäftsführender Gesellschafter bei Dragomir jedoch bereits im November vergangenen Jahres: "Wir sprechen hier von einem Zeithorizont von 15 bis 20 Jahren. So ein Entwicklungsprozess geht nicht von heute auf morgen. Es gibt natürlich auch kurzfristige Projekte, die schnell umgesetzt werden können, aber das große Ganze wird sich in der Zukunft entwickeln".

Ende Dezember hat die Stadt bereits eine Reihe von Maßnahmen mit förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von 3,08 Millionen Euro in ihrem Jahresantrag zur Städtebauförderung bei der Regierung von Oberbayern angemeldet. Darunter war auch die Gesamtmaßnahme Stadtkernsanierung, die schon vor einigen Jahren in das neue Fördermittelprogramm Stadtumbau West aufgenommen wurde, wie die Waldkraiburger Nachrichten schreiben. Fördervoraussetzung ist ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept.

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