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Einzelhandel an der Bahnhofstraße

Es bleibt beim Nein zum Woolworth: Waldkraiburg will keine Konkurrenz zur Innenstadt

Zusätzlich zu den bisher bestehenden Märkten in der Bahnhofstraße soll es keinen Woolworth geben. Der Stadtentwicklungsausschuss lehnte eine Anfrage ab.
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Zusätzlich zu den bisher bestehenden Märkten in der Bahnhofstraße soll es keinen Woolworth geben. Der Stadtentwicklungsausschuss lehnte eine Anfrage ab.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Die Stadt hält an ihren Grundsätzen fest, keine Konkurrenz zum Einzelhandel in der Innenstadt zu schaffen. Der Anfrage zum Bau eines Einzelhandelsmarkts in der Bahnhofstraße erteilte der Stadtentwicklungsausschuss daher eine Absage.

Waldkraiburg – Erst im Juli hat der Ausschuss über die Ansiedlung eines Woolworth-Marktes diskutiert. Auf dem verbleibenden Restgrundstück neben dem neuen Verteilzentrum der Post sollte der Markt entstehen.

Bau nicht auf Restfläche geplant

Doch weil man befürchtete, dass ein Vollsortimenter dem Einzelhandel in der Innenstadt schaden könnte, wurde der Antrag abgelehnt.

Aber im Anschluss der Sitzung erklärten Vertreter des Bauherrn, dass der Markt nicht auf der Restfläche, sondern auf einer anderen Flurnummer entlang der Bahnhofstraße entstehen soll. Dort, wo vor einigen Jahren bereits ein Vollsortimenter genehmigt worden ist.

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Genau für diese Fläche lag dem Ausschuss nun zum einen Anfrage für den Bau eines Vollsortimenters mit knapp 800 Quadratmetern vor. Zum anderen ein Antrag, die Geltungsdauer für die Baugenehmigung für den Vollsortimenter mit einer Verkaufsfläche von 1215 Quadratmetern zu verlängern. Einen Anspruch auf eine Genehmigung habe der Bauherr, erklärte Carsten Schwunck, Leiter der Stadtentwicklungsabteilung. Denn es spiele keine Rolle, ob es sich um einen Lebensmittelvollsortimenter oder einen allgemeinen Vollsortimenter handelt.

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Aber: „Wir wollen keine Konkurrenz zur Innenstadt. Die würden wir sonst ausbluten lassen“, sagte Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG). Für Schwunck wäre es daher nur konsequent, wenn an dieser Stelle innenstadtrelevantes Sortiment ausgeschlossen wird. Damit will man der städtischen Ansiedlungspolitik weiter treu bleiben.

Genehmigung nicht verlängert

Dazu dürfe in einem ersten Schritt die Baugenehmigung nicht verlängert werden und in einem zweiten Schritt müsse ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Ein solcher soll künftig zwar Lebensmittelvollsortimenter zulassen, nicht aber allgemeine Vollsortimentmärkte. Mittels Veränderungssperre könne man die Festsetzungen des zukünftigen Bebauungsplans sicherstellen. Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte dem einstimmig zu.

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