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Eissporthalle soll fit für Eisstock-WM werden

OVB
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Arbeiten im Zeichen der Vorbereitungen auf die Eisstock-Weltmeisterschaft im März 2012: Am Dachkamm des Eisstadions werden undichte Stellen repariert.

Waldkraiburg - In diesem Sommer ist besonders viel zu tun in der Eissporthalle. Die Arbeiten stehen im Zeichen der Vorbereitungen auf die Eisstock-Weltmeisterschaften im März 2012.

"Bestandserhaltungsmaßnahmen" im Eisstadion gehören für die Stadtwerke dazu. Jeden Sommer stehen in der Eissporthalle, die in den 70er-Jahren errichtet wurde, Arbeiten an. Zuletzt waren dies vor allem Maßnahmen, um die Halle in Sachen Brandschutz nachzurüsten. Brandlasten wurden entfernt, Brandschutztüren installiert. Die Halle entspreche mittlerweile wieder den aktuellen gesetzlichen Vorgaben, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Weigl. Im Zuge der laufenden Sanierungs-, beziehungsweise Erneuerungsmaßnahmen werden neue Elektroleitungen verlegt.

Im Stadion werden die Kabinen, Toiletten und Nassbereiche komplett erneuert oder hergerichtet. Neben den WM-Teilnehmern profitieren davon auch die heimischen Sportlerinnen und Sportler.

Die bevorstehende Weltmeisterschaft der Stockschützen vom 5. bis 11. März und die unmittelbar davor stattfindende Junioren-WM nehmen die Stadtwerke zum Anlass für einige weitere Verbesserungen, sagt Weigl. "Wenn die Welt in Waldkraiburg zu Gast ist", so der Stadtwerke-Chef, dann soll die Welt schöne Kabinen und Sanitäreinrichtungen in der Sportstätte vorfinden.

Die sechs Kabinen an der Nord- und Westseite des Stadions sowie die dazu gehörigen Toiletten- und Nassbereiche werden derzeit tip-top hergerichtet, zum Teil ganz erneuert. Nicht nur die WM- Teilnehm

er, auch die heimischen Sportler und ihre Gegner profitieren davon.

Dies gilt natürlich auch für die Sanierung des Dachkamms der Haupthalle, die nach dem Dach der Gaststätte und des Nebengebäudes ansteht, weil es undichte Stellen gab, wie Franz Gibis bestätigt, der bei den Stadtwerken für die Betreuung der Sportanlage Eisstadion zuständig ist.

Die Arbeiten wurden und werden zum Großteil von den Servicebetrieben der Stadtwerke, beziehungsweise der Stadtbau ausgeführt. Die Gesamtkosten stehen laut Norbert Weigl noch nicht fest. Er spricht von einem "guten sechsstelligen Betrag".

Auch die Räume unter den Tribünen auf der Ostseite wurden ausgebaut. Langfristig wolle man die Sommernutzung der Halle über das Inline-Training hinaus wieder verstärken, sagt Gibis. Doch das ist Zukunftsmusik. Wenige Monate vor der Weltmeisterschaft steht natürlich alles im Zeichen dieser Großveranstaltung, die große organisatorische Herausforderungen bringt.

Schon um den 25. Februar herum muss die Halle für den normalen Betrieb geschlossen werden, sagt Gibis. Diese Zeit wird gebraucht, um die Vorbereitungen für die Junioren-WM zu treffen. Bis eine Woche nach der Veranstaltung wird es dauern, bis wieder alles aufgeräumt ist.

In dieser Zeit steht die Halle nicht nur den Freizeitläufern und -eissportlern nicht zur Verfügung, sondern auch den Sportvereinen VfL (Eiskunstlauf) und EHC (Eishockey), die auswärts tranieren müssen. Eishockeyspiele von Nachwuchs- und Herrenmannschaften sollen zum Teil, soweit möglich, schon in die erste Saisonhälfte vorverlegt werden und schon Anfang Oktober stattfinden.

Ab 5. September, eine Woche vor Ferienende, gibt es laut Gibis Eis für den Trainingsbetrieb, auch wenn dann voraussichtlich noch nicht alle Baustellen abgeschlossen sind. Die reguläre Wintersaison beginnt am 1. Oktober.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

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