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Ein bayerischer Western

Cowboys in Tracht: Premiere von „Hopfen, Malz und Blei“ im Waldkraiburger Cinewood

Die Crew vor der Premiere: Sascha Maas (Bandit), Corinna Blädel (Babsi, Anführerin der Banditenbande), Joel Akgün (Indianer Steinerner Krug), Mario Pruischütz (Bösewicht Anton Gonist), Richard Ciuchendea (Indianer Krasses Zapfzeug), Hannah Umstätter (Banditin), Thomas Lohr (Bandit, vorne von links) und Ben Jäger (Bandit) sowie Kinobesitzer Thomas Rahnert, Produzentin Gabriele Lechner, Filmemacher Mark Lohr, Tobias Marschall (Drehbuch), Lea Liebhart (Jackie), Florian Blädel (Done), Jonas Voglsamer (Bandit, (hinten von links)). Seitz
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Die Crew vor der Premiere: Sascha Maas (Bandit), Corinna Blädel (Babsi, Anführerin der Banditenbande), Joel Akgün (Indianer Steinerner Krug), Mario Pruischütz (Bösewicht Anton Gonist), Richard Ciuchendea (Indianer Krasses Zapfzeug), Hannah Umstätter (Banditin), Thomas Lohr (Bandit, vorne von links) und Ben Jäger (Bandit) sowie Kinobesitzer Thomas Rahnert, Produzentin Gabriele Lechner, Filmemacher Mark Lohr, Tobias Marschall (Drehbuch), Lea Liebhart (Jackie), Florian Blädel (Done), Jonas Voglsamer (Bandit, (hinten von links)). Seitz

Zwei Filme hat er schon ins Kino gebracht, jetzt hat der Dritte Premiere im Cinewood Waldkraiburg gefeiert. Filmemacher Mark Lohr hatte den Wilden Westen ins tiefe Bayern geholt und hat damit den Humor der Zuschauer getroffen.

von Kirsten Seitz

Waldkraiburg Zwei große Kinosäle und ein mittlerer Saal boten Platz für etwa 450 Besucher. Die Karten waren restlos ausverkauft. Die Anspannung bei Regisseur Lohr und seinem Team stieg, je näher die Ausstrahlung des Films rückte. Schließlich wusste man nicht, wie der bayrische Western beim Publikum ankommen würde.

„Heute bin ich total aufgeregt. Es ist wie ein Cocktail, weil man nun endlich aus dem Stress herauskommt und den fertigen Film jetzt nur noch genießen kann“, sagte Lohr vor dem Filmstart. „Heute ist die Regionalpremiere meines Films. Regional deshalb, weil Waldkraiburg meine Heimat ist. Das nächste wird dann eine Premiere in München sein.“

Dritter Film ist ein Werk ohne Kompromisse

Ihn verbindet mit dem Kino Waldkraiburg eine ganze Menge. „Mark machte hier seine filmerischen Anfänge. Früher arbeitete er als Platzanweiser bei uns im Kino“, erzählt Kinobesitzer Thomas Rahnert. „Nach dem Lockdown unterstützte er unser Kino auch weiterhin. Er war immer präsent. Hier konnte er auch den Ton und das Bild für seine Filme testen. Seinen Screening Room hat er bei uns natürlich auch immer“, setzt er fort. Rahnert ist Lohrs Mentor. Bei Beiden brennt die Leidenschaft für den Film und man unterstützt sich gegenseitig. Deshalb finden Lohrs Filmpremieren immer im Cinewood statt. Auch wegen der Verbundenheit zu seiner Heimat.

Regieuseur Mark Lohr

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Bereits Lohrs erster Film „Easy Raver“ im Jahr 2018 feierte hier Premiere. Ein Film, den er ohne Budget gedreht hat. Es folgte 2020 sein Film „Morgen sind wir tot“, für den er dann zwar wenigstens 1000 Euro Budget zur Verfügung hatte, aber der im Corona-Lockdown untergegangen ist. Nun also sein dritter Film „Hopfen, Malz und Blei“, den er gemeinsam mit der Münchner Produktionsfirma Camgaroo Productions realisiert hat. Und er damit auch die Möglichkeit bekommen hat, sich im Film kreativ ausleben zu können. Ohne große Kompromisse.

Unbekannte Filmemacher haben es schwer

Als der Film losgeht, steigt die Spannung. Lohr gewährt bereits im Vorspann seinem Publikum tiefe persönliche Einblicke. Er erzählt, wie enorm schwierig es unbekannte Filmemacher in der Branche haben und dass er dank Gabriele Lechner die Chance bekam, seinen Film zu machen. Auch die Dreharbeiten dürfen die Zuschauer vor dem Hauptfilm auf der Kinoleinwand noch einmal hautnah miterleben.

Was dem Waldkraiburger Filmemacher bei seinem neusten Film besonders wichtig war: „Ich wollte die Schauspieler aus meinen alten Film auch bei diesem dabei haben. Es war genau die richtige Entscheidung.“

Humor und Action wechseln sich ab

Vor den Zuschauern liegen 103 Minuten bayerischer Western, bei dem sich Humor und Action miteinander vermischen. Die Story: originell, unterhaltsam und spannend. Am Ende des Films herrscht Jubel und begeistertes Klatschen in den Kinosälen. Es zeigt: Lohrs Film war ein Volltreffer.

Bei der After-Show-Party wurde die Premiere gefeiert. Nicht nur den Chef des Kinos hat Lohrs neuester Film begeistert, sondern auch die Kinobesucher.

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