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Cinderella 3.0 - Premiere des modernen Märchens

OVB
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Regisseur Sebastian Harrer (links) im Gespräch mit Drittem Bürgermeister Reinhard Babiak und Kulturamtsleiter Peter Hegwein. Rechts die Filmszene, in der der Held mit einem Supercabrio am Haus der Kultur vorfährt.

Waldkraiburg - "Cinderella 3.0" - das ist der Titel des Kurzfilms von Sebastian Harrer, der jetzt im Haus der Kultur uraufgeführt wurde.

Leider waren die Hauptdarsteller wegen anderer Projekte nicht abkömmlich. Für die Stadt war Dritter Bürgermeister Reinhard Babiak vertreten, der, wie auch Sebastian Harrer, eine kurze Begrüßung sprach.

Zum Film, der mit einer Szene vor und im Haus der Kultur beginnt: Eine superattraktive junge Frau sitzt da zu Anfang im Bistro "Cult". Dann fährt ein mickriger Buchhaltertyp mit dem Fahrrad vor. Er lädt sich über einen USB-Stick die Identität eines Cyber-Charakters ein, verwandelt sich, wächst, fährt mit dem Supercabrio vor und haut auch gleich eine große Scheibe am Haus der Kultur kaputt.

So betritt er als Supertyp das Café. Cinderella 3.0 schleppt ihn überfallartig ab. Bei ihr folgen nun wilde Aktionen: Stöhnen, Schnaufen, Ankündigen der nächsten Runde durch Vorzeigen künstlicher und natürlicher Sextoys. Die Kameraführung setzt hier auf Komik und nicht auf Voyeurismus - bis, ja, bis er ein Signal bekommt, dass sein Cyber-Charakter bald zusammenbricht. Er springt in seinen Anzug und verschwindet. Sie liebkost den zurückgebliebenen Schuh und verwandelt sich ebenfalls zurück - in einen bärtigen Kerl. Mit den Mitteln der Zeit wird ein Spiel um Schein und Sein gezeigt, eine Kritik daran, wie weit oft die Identifikation mit den Cybercharakteren geht, vielleicht auch daran, wie viel im Chatroom gelogen wird.

Danach Fragen aus dem Publikum: Wie der Port am Finger gemacht wurde? Wo man diesen Stick bekommen könnte, wurde ernst und unernst diskutiert.

Harrer erzählt, dass die Geschichte während einer Drehpause von einem Tag, in einer "Zwangsklausur" von ihm und seinem Kameramann, Marcus von Kleist, entwickelt wurde. Nach der Ankündigung, dass ein weiterer seiner Filme "Billig Tanken in Tibet" in den Verleih gegangen ist, wurde noch ein Kurzfilm des Waldkraiburger Regisseurs aus dem Vorjahr gezeigt: "Angustia" - ein Minithriller, gedreht im "Wieserhof in Grafengars.

fng/Waldkraiburger Nachrichten

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