Viele Themen im Haupt- und Finanzausschuss

Ort für Hort, Zukunft von Bad und Rathaus und mehr

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Zunächst gab es durch Bürgermeister Robert Pötzsch Lob für die Anfang der Woche bekanntgewordene Entscheidung der Firma Netzsch, in Waldkraiburg zu bleiben. "Es freut mich, dass es so gelaufen ist." 

Neuer Ort für Hort gesucht

Schon vor dem Beginn der Ausschusssitzung warteten zahlreiche Waldkraiburger vor dem Rathaussaal.

Anfang Dezember wurde bekannt, dass die Betriebserlaubnis des Hortes St. Christophorus in der Diesel-Grundschule noch bis Ende Juli 2019 läuft. Seitdem läuft die Suche nach neuen Räumlichkeiten. Diese habe aber bisher kein Ergebnis gebracht. Beispielsweise seien das Haus Sudetenland und das BfZ Peters wegen des baulichen Zustands ausgeschieden, im Fall des Hauses der Kultur würden zu hohe Umbaukosten anfallen, erklärte Bürgermeister Pötzsch.

Nach dem Ende der Anmeldephase im Februar würde immerhin ein Überblick über den Bedarf vorliegen, erklärte das Gemeindeoberhaupt weiter. Es würden nun weitere Möglichkeiten geprüft. Unter anderem, ob die Frist vielleicht auch verlängert werden kann. 

Freude über Ballsaison

Im Saal wurde dann der Platz knapp, manche mussten die Sitzung vom Gang aus verfolgen.

Außerdem zeigte sich Pötzsch erfreut über den bisherigen Verlauf der Ballsaison. Auf dem Ball in Mühldorf sei auch Waldkraiburg gut vertreten gewesen. Der eigene Stadtball sei wie immer ein Highlight der Faschingssaison gewesen. Nun freue er sich bereits auf die Bälle in Kraiburg und Aschau. 

Zukunft des Waldbades

Das Waldbad ist dringend sanierungsbedürfti

Dann setzte sich der Ausschuss mit dem Thema auseinander, wegen dem die meisten der zahlreichen Zuhörer erschienen waren, die Zukunft des Waldbades. 

Nach einer ausführlichen und emotionalen Diskussion sprach sich der Ausschuss mit einer knappen Mehrheit von sieben zu sechs Stimmen für den Neubau des Waldbads in Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Aschau aus. Nun muss zunächst der dortige Gemeinderat ebenfalls seine Zustimmung geben. Dann kann in der Stadtratssitzung im Februar abschließend über das Projekt entschieden werden.

Verkaufsoffene Sonntage und Informationssicherheit

Im Anschluss verabschiedete der Ausschuss die Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen für das Jahr 2018. Diese regelgt, dass an den verkaufsoffenen Sonntagen, wie dem Josefimarkt oder Kunst und Kommerz, Geschäfte von 12.30 bis 17.30 Uhr geöffnet werden dürfen. Im Jahr 2016 war es wegen des Versuchs, auch zwei Geschäfte aus dem Gewerbegebiet einzubeziehen, zu einem Konflikt mit dem Landratsamt gekommen.

Ebenso einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, eine Zweckvereinbarung mit dem Landkreis Mühldorf am Inn für die Bestellung eines gemeinsamen Informationssicherheits-Beauftragten aufzustellen. 

Auch beim Rathaus: Sanierung oder Neubau?

Alter (blau) und geplanter neuer Standort (rot),

Abschließend musste sich der Ausschuss beim Rathaus noch einmal mit der Frage auseinander setzen, ob saniert oder neugebaut werden soll. Dazu wurden zwei Varianten vorgestellt. 

Dies allerdings in einer Vorab-Kurzversion, damit dessen Mitglieder sich ein erstes Bild machen und Fragen stellen konnten. Eine ausführlichere Version soll dann dem Stadtrat vor der Abstimmung vorgestellt werden. Im Fall einer Sanierung würde der Rathaus-Betrieb teilweise in Ausweich-Räumlichkeiten verlegt. Der Neubau würde auf einem Gründstück gegenüber dem Haus der Kultur an der Braunauer Straße errichtet werden.

Die Fragen der Ausschussmitglieder wurden durch die Vertreter der Stadtverwaltung aufgenommen und sollen in der Stadtratssitzung beantwortet werden.

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