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"Umleitungen kommen nie gut an"

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Waldkraiburg - Der Ausbau der St 2091 zwischen Waldkraiburg und Ampfing geht voran. Bis Oktober 2012 müssen die Autofahrer einige Kilometer Umleitung in Kauf nehmen.

Eine Lebensader zwischen Waldkraiburg und Ampfing soll sie werden, die Staatstraße 2091. Mit dem Spatenstich am

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St 2091: Eine Lebensader entsteht

10. April 2012 wurde der Ausbau dieser Lebensader gestartet. Seitdem ist schon einiges passiert: "Anfangs wurde das Gelände mit dem Kampfmittelräumdienst abgesucht. Dabei wurden sogar zwei Panzergranaten aus dem zweiten Weltkrieg gefunden", so Frank Ruckdäschel vom Bauamt Rosenheim.

Aktuelle Bilder von der Baustelle

St 2091 Waldkraiburg: So geht´s voran

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"Nachdem das Gelände dann sicher war, mussten noch archäologische Untersuchungen durchgeführt werden. Auf dem Baugrund vermutete man Fundamente aus der Römerzeit, diese stellten sich aber als unwahr heraus", sagt Ruckdäschel.

Bauarbeiten sind im Plan

Als erste Baumaßnahme fräste man dann die bereits bestehende Straße auf. Der Boden wurde mit Zement aufgeschüttet und der Untergrund somit gefestigt. In der kommenden Woche wird dann begonnen, das Frostschutzmaterial einzuarbeiten.

Bilder vom Spatenstich im April 2012

Spatenstich zur St 2091 Waldkraiburg

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"Wir liegen mit den Arbeiten voll im Plan", meint Ruckdäschel, der Projektleiter für das Bauvorhaben ist. "Bis jetzt ist alles gut gelaufen, auch die routinemäßigen Untersuchungen durch den Kampfmittelräumdienst haben wir so eingerechnet."

Unmut und Verständnis für die Umleitung

So gut wie das Projekt zeitlich im Plan liegt, so verärgert sind einige Autofahrer. Für den Weg nach Ampfing müssen zum Beispiel einige Minuten zusätzliche Fahrzeit eingeplant werden. Der Verkehr wird durch Waldkraiburg über Haigerloh umgeleitet.

"Ich freue mich über jede Umleitung, die ich fahre. Denn jede Umleitung ist nur ein Zeichen dafür, dass das Straßennetz vorankommt", so Umweltminister Dr. Marcel Huber beim Spatenstich der St 2091 im April. Manche Autofahrer freuen sich da weniger. "Es gibt schon Unmut bei den Verkehrsteilnehmern," erklärt Frank Ruckdäschel. "Beliebt macht man sich nie mit einer Umleitung. Aber die meisten Autofahrer zeigen auch Verständnis. Wir haben geprüft, ob eine Umleitung durch die Baustelle eine Option wäre. Das ist aber nicht möglich. Die Unfallzahlen haben aber ganz klar gezeigt, dass ein Ausbau der St 2091 mit Kreisverkehr und Radwegen nötig ist."

Im Oktober 2012 soll die St 2091 fertig sein. Dann wird in Ampfing die Einweihung gefeiert und die Umleitung der Vergangenheit angehören.

red is24 / tj

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