Waldkraiburg liegt doch an der Autobahn

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Willi Engelmann als Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft, Manuela Keller von der IGW und Dr. Andreas Holzapfel, Vorsitzender des Gewerbeverbandes (von rechts)

Waldkraiburg - Für die Waldkraiburger Wirtschaftsverbände ist es selbstverständlich, dass ihre Stadt an den beiden Autobahnausfahrten des Stückes Ampfing-Heldenstein eigene Schilder bekommt.

Damit der Autobahndirektion nicht einfällt, die Ausfahrten nach Ampfing und Heldenstein-Söllerstadt zu benennen - denn dort geht die Strecke vorbei - machen die Wirtschaftsverbände mobil, sammeln Unterschriften und wollen so Druck aufbauen. Beim ihrem Stammtisch auf der Scheuerer Alm verteilten sie die Listen. Als erstes trugen sich Willi Engelmann als Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft, Manuela Keller von der IGW und Dr. Andreas Holzapfel, Vorsitzender des Gewerbeverbandes, ein. Jeder kann es ihnen gleichtun, auch Ampfinger, Heldensteiner oder Mühldorfer. Die Listen liegen in allen Mitgliedsgeschäften und -firmen aus. Waldkraiburg sei im Landkreis die Stadt mit der stärksten überregionalen Bedeutung, allein durch die Industrie, so Holzapfel und fügt hinzu "Ich gehe davon aus, dass die meisten Nutzer dieser Ausfahrten nach Waldkraiburg fahren - in die größte Stadt mit den meisten Jobs". Er glaubt, die Entscheidung über die Schilder werde sich bis zum Frühjahr ziehen. Die Anhörung für Mühldorf habe sich allein über fünf Termine erstreckt.

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