Kreisfinale: Schatten war Mangelware

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Waldkraiburg - Trotz Temeperaturen um die 30 Grad im Jahn-Stadion, zeigten rund 250 Schüler beim Kreisfinale der Schulen Höchstleistungen. Das Waldkraiburger Gymnasium sahnte ab.

In je drei Wettkampfklassen gingen die Mädchen und Jungen für ihre Schulen ins Rennen. Dreimal führte das Waldkraiburger Gymnasium die Liste als beste Schule an.

Schatten ist Mangelware. Die Wiese wird gerade gesperrt für die Speerwerfer. Über Lautsprecher lässt Sportlehrer Gerhard Troch wissen, dass niemand mehr aufs Grün und in den Wurfsektor darf, weil Lebensgefahr bestehe. Er ist Kreisobmann für Leichtathletik und organisiert den Schulwettbewerb auf Kreisebene.

Die Landesstelle für Schulsport (LASPO) ist zuständig für das Kreisfinale der Schulen. Vor Ort liefen alle Fäden bei Troch zusammen. Der Waldkraiburger Lehrer organisierte den straffen Zeitablauf und moderierte die einzelnen Wettbewerbe. Tatkräftig stand ihm Wolfgang Hirn vom Ruperti-Gymnasium in Mühldorf zur Seite. Der koordinierte etwa die Staffelwettbewerbe und kümmerte sich um die elektronische Zeitnahme.

16 Mannschaften meldeten sich im A-Programm - hier waren das Gymnasium Waldkraiburg, das Ruperti-Gymnasium Mühldorf, das Gymnasium Gars und die Ferdinan-Porsche-Realschule vertreten - und neun Teams im B-Programm (Herzog-Heinrich-Mittelschule Neumarkt-St.Veit, Gymnasium Waldkraiburg und Franz-Liszt-Mittelschule Waldkraiburg) an. Je nach Altersklasse starteten die Teilnehmer im A-Programm in den Disziplinen 100, 75 oder 50 Meter Laufen, 800-Meter-Lauf, Staffellauf, Weit- und Hochsprung, Kugelstoßen und Speerwerfen beziehungsweise Ballwurf.

Leichtathletik-Kreisfinale der Schulen

Jede Schule stellte Kampfrichter, Betreuungslehrer und helfende Schüler, etwa für die Weitenmessungen. Die Klasse 9aaus Waldkraiburg wurde komplett für die Unterstützung des Wettkampfbüros abgestellt.

"800-Meter-Lauf in der Hitze ist heftig"

Beim 100-Meter-Lauf glänzt gerade Marcel Fleischer, ein Top-Mann am Waldkraiburger Gymnasium, wie ihn Troch betitelt. Der Schüler, Jahrgang 1996 (Klasse II Jungen), ist auch der Schnellste im Staffellauf. Auch beim Weitsprung führt er mit 6,50 Metern. "Damit blieb er unter seiner Bestleistung. Die liegt bei 6,90 Metern", weiß Troch. In der Klasse III/1 Jungen stechen zum Beispiel Kilian Kobler (Ballwurf und Kugelstoßen) von der Realschule sowie Harrison Langenfeld vom Ruperti-Gymnasium (Weitsprung und 75-Meter-Lauf) hervor. Bei den "Jungen IV/1" landet Dominik Koch von der Realschule im Weitsprung und im 50-Meter-Lauf jeweils oben auf dem Trepperl.

Bei den "Mädchen II" ist Cora Laudenbach vom Gymnasium stark im Kugelstoßen und gehört auch beim Speerwurf zu den drei Besten. In der Altersklasse III/1 macht Veronika Klimek vom Gymnasium Waldkraiburg auf sich aufmerksam und zwar im Kugelstoßen, Staffellauf über viermal 75 Meter und im Ballwurf. Und in der Wettkampfklasse IV/1 Mädchen ist Larissa Pavletic von der Realschule stark im Hochsprung und im Ballwurf.

Die Teilnehmer des A-Programms haben die Möglichkeit, sich für das Bezirksfinale in Oberbayern zu qualifizieren. Dann ginge es weiter in die Landes- und bis in die Bundesebene, wie Gerhard Troch erklärt. "Aber im Bereich Leichtathletik erreichen das Bundesfinale in der Regel nur Schulen, die auch Leistungsstützpunkt sind", so seine Einschätzung.

Weiter kommen die ersten drei der Wettkampfkategorien. Die Schüler strengen sich mächtig an, obwohl es so heiß ist, freut sich Troch. "Der 800-Meter-Lauf am Schluss wird nochmal heftig bei der Hitze."

Die Wertungen der Schüler werden in den sechs Klassen des A-Programms zu ihrer Schule gezählt. Damit landet das Gymnasium Waldkraiburg dreimal auf dem ersten Platz, zweimal führt die Ferdinand-Porsche-Realschule und einmal ist das Ruperti-Gymnasium an erster Stelle.

Im B-Programm sind es vier Wertungsklassen, weil weniger Schüler angetreten sind. Dreimal führt die Franz-Liszt-Mittelschule und einmal das Gymnasium Waldkraiburg.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

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