Randalierer im Revier

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Jagdpächter Wilfrid Portisch hat kein Verständnis für die mutwillige Zerstörung der Rehwildfütterung.

Haigerloh/Waldkraiburg - Fassungslos standen Jagdpächter Wilfrid Portisch und Dr. Adolf Schwab dieser Tage im Wald, Nähe Waldkraiburg bei Dillisheim, vor dem zerstörten Hochstand.

Doch nicht nur der Hochstand fiel Randalierern zum Opfer, auch die Einzäunung einer Jungbaumschonung wurde umgerissen und die Pfosten so beschädigt, dass sie nicht mehr verwenden werden können.

Hier kann jetzt ungehindert das Wild in die Jungbaumschonung eindringen und großen Schaden anrichten. Bei einer Rehwildfütterung wurden beide Tröge herausgerissen und die Fütterung wurde umgeworfen. Besonders tragisch ist, dass gerade die Krippe für die kommende Jahreszeit besonders gebraucht wird. Jetzt beginnt für das Wild die Notzeit und die Zufütterung ist für die Tiere besonders wichtig, so Jagdpächter Portisch. Gerade jetzt müssen sie sich einen dicken Winterspeck zulegen um die kommende Winterzeit unbeschadet zu überstehen.

Wenn keine Ruhe im Revier ist, wird das Wild ständig aufgescheucht und dadurch gehen wichtige Kraftreserven verloren. Der völlig zerstörte Hochstand stand an einer Buchenverjüngung und ist dort besonders für die Jagd wichtig, um die Buchen vor Verbiss zu schützen. Schon des Öfteren ist das Revier Ziel von unnötigen Randalierern geworden, jetzt werden die beiden Jagdpächter dies nicht mehr hinnehmen und haben Anzeige gegen unbekannt erstattet.

Wilfrid Portisch und Dr. Adolf Schwab bitten auch die Öffentlichkeit um Mithilfe gegen diese sinnlose Zerstörungswut und bitten Vorfälle unter 08636 / 1734 zu melden. In Revier werden außerdem zu verschiedenen Tageszeiten, ab sofort verstärkt Kontrollen durchgeführt.

stn/Waldkraiburger Nachrichten

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