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Ein Beitrag für erfolgreiche Integration!

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Bei der Anerkennungsfeier in der IHK-Akademie München am 20. März 2015: (v.l.n.r.) Josef Amann, Bereichsleiter Berufsbildung der IHK für München und Oberbayern, Claude Kouevi aus Waldkraiburg und der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl bei der Übergabe der IHK-Anerkennungsurkunden

Waldkraiburg -  Die IHK erkennt seit knapp zwei Jahren ausländische Berufsabschlüsse an. Auch der Togolese Claude Kouevi nutzte dieses Gesetz letztes Jahr für sich:

Der gebürtige Togolese Claude Kouevi aus Waldkraiburg bekam seinen Berufsabschluss als Bürokaufmann anerkannt. Er nutzte ein seit dem 1. April 2012 geltendes Gesetz, mit dem ausländische Qualifikationen nach einer Industrie- und Handelskammer (IHK) Überprüfung der deutschen Berufsausbildung gleichgestellt werden können. 

Damit gehört er zu knapp 200 Fachkräften in Oberbayern, die 2014 mit der Anerkennung des Berufsabschlusses einen wichtigen Schritt zur Integration am Arbeitsmarkt getan haben.

Im Vorjahr hatten erst 145 Antragsteller diese Gelegenheit genutzt. 2014 wurden dabei in Oberbayern Berufsausbildungen aus 46 Ländern anerkannt. Bei den Fallzahlen führt die Türkei (32 Vollanerkennungen) vor Rumänien (19), Polen (15), Ungarn (12), und dem ehemaligen Jugoslawien (11).

Insgesamt wurden Ausbildungsabschlüsse aus Ländern in allen fünf Erdteilen akzeptiert, darunter auch Australien, Peru und dem Senegal. Nach den Berufen liegen die Bürokaufleute mit 20 Fällen an der Spitze, gefolgt von Elektroanlagenmonteuren und Industriemechanikern. Insgesamt wurden Ausbildungen in 51 Berufen als gleichwertig anerkannt, darunter auch jeweils ein Diätkoch, ein Floristmeister und ein Gleisbauer.

 „Mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse leistet die IHK einen Beitrag für erfolgreiche Integration“, sagte Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, bei der feierlichen Verleihung der Anerkennungsurkunden. Driessen dankte den ausländischen Fachkräften dafür, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten nun in oberbayerischen Unternehmen einsetzen.

Pressemeldung IHK für München und Oberbayern

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