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Drei Stunden für Patientenbesuche unterwegs

Waldkraiburg - Der ländliche Ärztemangel zeigt nun auch in der Region seine Auswirkungen. Die Ärzte müssten weitere Wege auf sich nehmen - die Patienten länger warten.

Dem Waldkraiburger Nachrichten sagte Ärztesprecher Dr. Andreas Redlich: "Wenn ich im Winter um 2 Uhr morgens nun nach Waldhausen zu einem Patienten fahre, bin ich unter Umständen bei Schnee rund drei Stunden unterwegs. Und am nächsten Morgen soll man fit sein für den Praxisdienst."

Es geht also um die ärztliche Versorgungssituation im ländlichen Raum, die sich in der Region Waldkraiburg nun verschlechtert hat. Da die Bereitschaftsgruppen Obing und Tittmoning wegen Personalmangels aufgelöst und auf die Nachbardienstgruppen verteilt wurden, ist der Dienstbereich Waldkraiburg viel größer geworden.

Endete bisher das Gebiet in Weiß bei Taufkirchen, müssen sich die 35 Ärzte nun auch um Waldhausen, Stangern, Unterbierwang, Obernhof und St. Leonhard kümmern.

Nach Wegfall der Praxisgebühr: Noch mehr Einsätze

Zudem kommt noch weitere Belastung dazu, weil durch den Wegfall der zehn Euro Praxisgebühr mehr Patienten den Not-Hausbesuch in Anspruch nehmen. Die Einsätze nehmen also zu, die Wege länger und demnach auch die Wartezeiten.

Dadurch seien die Ärzte "unzumutbaren Dienstbelastungen" ausgesetzt, so Redlich gegenüber dem Waldkraiburger Nachrichten.

mg

Rubriklistenbild: © pa

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