Von den Vorteilen der Geothermie

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Waldkraiburg - Dr. Norbert Baumgärtner, zuständig in Sachen Marketing, erklärte den Bürgern die Vorteile der Geothermie.

Dossier:

Geothermie Waldkraiburg

Man heize nicht mehr mit Brennstoffen im Haus, brauche keinen Kaminkehrer mehr. In Pullach - eines der ältesten Geothermie-Projekten in Bayern - habe man seit 2005 fortwährend Warmwasser zum Heizen aus der Erde. Aus Geothermie könne man auch Strom machen, das Wasser müsse aber 120 Grad heiß sein. In Waldkraiburg rechne man nicht mit so einem Ergebnis. Man erwarte 105 Grad warmes Thermalwasser.

Pro 100 Meter Tiefe, die der Bohrer ins Innere der Erde gelangt, wird das Thermalwasser drei Grad wärmer. Diesen Wärmzuwachs nennt man "geothermischer Gradient". Je tiefer man bohre, umso teurer und aufwendiger werde die Sache.

Durch die Geothermie trage die Kommune bei zum Klimaschutz. "Man verbrennt nicht mehr die immer knapper werdenden fossilen Energieträger und tut was gegen den Klimawandel", so Baumgärtner.

In Waldkraiburg werden in den ersten 20 Jahren der geothermischen Nutzung rund 300.000 Tonnen CO2 vermieden. Weil die Anlage Pumpenstrom brauche, entstehe lediglich ein geringer CO2-Anteil.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

Rubriklistenbild: © pa

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