Tag der Jugend verlief weitgehend friedlich

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Waldkraiburg - Laut Polizei verlief der Tag der Jugend friedlich. Es gab nur wenige Vorfälle, bei denen die Ordnungshüter gefragt waren.

Etwa bei Verkehrskontrollen. So wurde ein 24-jähriger Mühldorfer im Stadtgebiet kontrolliert, der nach Alkoholgenuss absolut fahruntüchtig war. Sein Führerschein wurde sichergestellt, eine Blutentnahme angeordnet.

Über 0,5 Promille hatte ein 21-jähriger Aschauer, der in St. Erasmus kontrolliert wurde. Die Folge: 500 Euro Geldbuße, vier Strafpunkte, ein Monat Fahrverbot.

Zwischen 21 und 21.45 Uhr wurden zwei Fahrräder vom Fahrradabstellplatz am Volksfest entwendet. Sicherheitskräfte trafen in einem Waldstück in der Nähe auf zwei Personen, die sofort flüchteten und zwei Räder und einen Bolzenschneider zurückließen. Sie konnten entkommen, es handelte sich um einen jungen Mann mit mittelblonden kurzen Haaren und eine junge Frau mit schwarzen schulterlangen Haaren. Ein Geschädigter hat sich kurz darauf bei der Polizei gemeldet.

Auf Grund einer Vereinbarung der Polizei mit dem Festwirt wird am Tag der Jugend mit Hilfe der Security durch Kontrollen darauf geachtet, dass keine Jugendlichen unter 16 Jahren, ohne Begleitung der Eltern, ins Festzelt kommen.

Es wird auch kein Alkohol an unter 16-Jährige ausgeschenkt. Es kommt aber immer wieder vor, dass Eltern ihre unter 16-jährigen Kinder zum Tag der Jugend ins Zelt bringen, selbst aber nicht bleiben. Die Bedienungen lassen sich im Zweifelsfall auch bei einer solchen Veranstaltung mit rund 5000 Besuchern den Ausweis zeigen. Die Maßnahmen der Polizei und des Festwirts stoßen nicht immer auf das Verständnis der Eltern. Dieses Verhalten ist in Zeiten des Komasaufens von Seiten der Verantwortlichen oft nicht nachvollziehbar, so die Polizei. Um 20.45 Uhr wurden deshalb zwei 14-Jährige und ein 15-Jähriger aus dem Zelt verwiesen. Sie wurden zur Dienststelle verbracht und dort an die Eltern übergeben.

kla

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