Mörz bleibt Festwirt

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Jochen Mörz

Waldkraiburg - Jochen Mörz bleibt bis 2013 Festwirt auf dem Waldkraiburger Volksfest. Auch der Vertrag mit dem Sternenzelt wurde um weitere drei Jahre verlängert. **www.waldkraiburger-volksfest.de**

Dies teilte Bürgermeister Siegfried Klika im Haupt- und Finanzausschuss mit.

Nach dem Auslaufen der Verträge mit den Volksfestwirten wurde die Bewirtung jetzt neu vergeben. Wie Bürgermeister Siegfried Klika im Ausschuss mitteilte, erfolgt die Zeltbewirtung von 2011 bis 2013 weiterhin durch die Firma Mörz Festzeltbetriebs GmbH. Für denselben Zeitraum wurde auch die Zusammenarbeit mit der Firma Andreas Münzlochner/Dieter Schillhuber/Jörg Jäger GdbR vereinbart, die seit 18 Jahren das Sternenzelt auf dem Volksfest betreiben.

Die Verlängerung des Vertrages mit Mörz spricht dafür, dass das Festbier im kommenden Jahr nicht mehr von der Klosterbrauerei in Au am Inn kommen wird. Denn am Rande der Sitzung teilte der Bürgermeister auf Anfrage mit, dass die Stadt in der neuen Vereinbarung dem Festwirt keine Brauerei mehr vorschreibt. Bislang hatte sie darauf bestanden, dass der Festwirt das Bier von der Liefergemeinschaft Toerring/Kloster Au bezieht. "Wir erwarten einen Vorschlag von Mörz." Die Stadt behalte sich ein Einspruchsrecht vor, so Klika.

Bereits auf dem gerade zu Ende gegangenen Volksfest war kein helles Festbier aus Au ausgeschenkt worden (wir berichteten), sondern Bier der Toerring-Brauerei. Zur anhaltenden Diskussion darüber betonte Klika: "Die Stadt hat der Klosterbrauerei immer den Rücken gestärkt", obwohl es auch in der Vergangenheit Probleme mit dem Bier gegeben habe. Um die Belieferung des Volksfestes sicherzustellen, habe die Stadt die beiden Brauereien "in eine Liefergemeinschaft gezwungen".

Die Auseinandersetzungen zwischen Festwirt und Brauereien wollte der Bürgermeister nicht kommentieren. "Fakt ist, dass am Eröffnungstag das Bier zu warm war." Dieses Problem in den Griff zu bekommen, sei Sache der Brauereien. Dies habe man von Seiten der Stadt deutlich gemacht. Noch am Freitag habe Klosterbräu Hubert Gassner ihm, so Klika, im Beisein mehrerer Zeugen erklärt, dass es dem Bräu angesichts der Probleme mit der Temperatur "lieber ist, wenn Toerring liefert". Dies hatte Gassner allerdings gegenüber unserer Zeitung in Abrede gestellt.

Positiv äußert sich Klika zur Zusammenarbeit mit der Toerring-Brauerei: "Sie ist ein zuverlässiger Partner für uns." Der Bürgermeister lobt das Weißbier. Auch über das auf dem Volksfest ausgeschenkte Festbier habe er keine Klagen gehört.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

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