Vertriebenenpräsidentin besuchte Waldkraiburg

+

Sie ist die erste Spitzenvertreterin des Bundes der Vertriebenen (BdV), deren Name im "Goldenen Buch" der Stadt Waldkraiburg steht.

Gestern besuchte BdV-Präsidentin Erika Steinbach (Mitte) die erste Vertriebenenstadt der Bundesrepublik und zeigte sich bei einem Rundgang beeindruckt von der stadtgeschichtlichen Ausstellung und der historischen Glassammlung im Haus der Kultur. Vor Vertretern der Vertriebenenorganisationen, Heimatgruppen und Landsmannschaften unterstrich die CDU-Bundestagsabgeordnete die wichtige Rolle der Vertriebenen für das Wirtschaftswunder nach dem Krieg.

Waldkraiburg sei dafür ein Beispiel. Steinbach, die als treibende Kraft für die Errichtung eines Dokumentationszentrums gegen Vertreibungen in Berlin gilt und dafür in der innenpolitischen Diskussion wie von polnischer Seite heftiger Kritik ausgesetzt war, wurde in ihrem Vortrag wiederholt von Beifall unterbrochen. Insbesondere in der Frage der Besetzung des Stiftungsrates der Bundesstiftung für das Dokumentationszentrums versicherten die Teilnehmer der Veranstaltung der BdV-Präsidentin ihre Unterstützung. Wegen der politischen Widerstände hatte die Organisation den für Steinbach vorgesehenen Platz im Stiftungsrat unbesetzt gelassen, hält aber an ihrem Besetzungsrecht fest.

Das Foto zeigt Steinbach mit (von links) Zweitem Bürgermeister Harald Jungbauer, der stellvertretenden Landrätin Eva Köhr, MdB Stephan Mayer und Kultusstaatssekretär Marcel Huber (ausführlicher Bericht folgt.)

Zurück zur Übersicht: Region Waldkraiburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser