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Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

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Auch bei der 2352 muss sich was tun

Waldkraiburg - Auf der Staatsstraße 2091 zur Autobahn tut sich was. Doch auch bei der Staatsstraße 2352 in Richtung Aschau sieht die Stadt Handlungsbedarf.

"Flickerlteppich und Buckelpiste" nannte Bürgermeister Klika den Verkehrsweg in der Stadtratssitzung, in der mehrere Verkehrsthemen diskutiert wurden.

Ampel oder Kreisverkehr an der Kreuzung Staatsstraße 2352/ Kreisstraße MÜ 18 und Aussiger Straße? Eigentlich war das die Ausgangsfrage, mit der sich der Stadtrat beschäftigte. Die Stadt will in einer Vorplanung beide Varianten für den Umbau der Kreuzung untersuchen. So wurde es beschlossen. Mit dem Umbau soll die Verkehrssicherheit an dem Knotenpunkt verbessert werden, den die Unfallstatistik in den vergangenen Jahren immer wieder als Unfallschwerpunkt ausgewiesen hatte. Auf 10.000 Euro sind die Kosten für die Planung veranschlagt. Für den Umbau winkt ein hoher Zuschuss von bis zu 75 Prozent, wenn die Stadt das Projekt in kommunaler Sonderbaulast abwickelt. Neben der Stadt müssten sich auch Landkreis und Staat als Sachaufwandsträger für Kreisstraße, beziehungsweise Staatsstraße beteiligen.

"Am besten wäre natürlich ein Kreisverkehr", meinte Bürgermeister Siegfried Klika, dem bereits Anliegerbeschwerden gegen eine Ampel vorliegen. Die Anlieger befürchten dadurch, dass es zu einem erheblichen Rückstau am Stockhamer Berg kommen kann, der bis über den Bahnübergang reicht. Und sie machen sich Sorgen wegen der Lärmbelästigungdurch anfahrende Lkws. Gegen den Kreisverkehr spricht allerdings, dass dafür erheblicher Grunderwerb notwendig wäre. Das hatte das Straßenbauamt schon bei einer Untersuchung vor mehreren Jahren gegen diese Variante eingewandt. Alle diese Überlegungen sollen in der neuen Planung berücksichtigt werden, die, wie Klika betonte, ergebnisoffen ist.

Gegen eine Ampel sprach sich Stadträtin Hildegard Schlesier aus. Schon vor einigen Jahren habe sie sich nicht bewährt und sei deshalb wieder abgebaut worden. Siegfried Oswald von der Stadverwaltung stellte klar, das es sich dabei um eine provisorische Lichtsignalanlage handelte, die im Zusammenhang mit Arbeiten am Innkanal stand.

Zweiter Bürgermeister Harald Jungbauer regte in diesem Zusammenhang an, die Anwohner der Staatsstraße 2352 zu entlasten, deren Verkehrsbedeutung nicht nur wegen der anstehenden Umleitungen steigt. Die Stadt sollte beim Straßenbauamt Schallschutzmaßnahmen in Erinnerung rufen, beziehungsweise den Einsatz von Flüsterteer bei einer Erneuerung der Fahrbahn.

Mit dem aktuellen Zustand der Straße ist Bürgermeister Klika nicht einverstanden. Er sprach von einem "Flickerlteppich", einer "Buckelpiste". Das sei "schon eine Schande. Gemeinsam mit der Gemeinde Aschau will er in dieser Angelegenheit beim Straßenbauamt vorstellig werden. Richard Fischer regte eine Untersuchung sämtlicher Verkehrsflüsse in Waldkraiburg an, die sich mit dem Ausbau der Staatsstraße 2091 und der Fertigstellung der MÜ25 neu und einer künftigen MÜ40 seiner Meinung nach gravierend verändern.

Debatte um Ampel in der Siemensstraße

Im Blick auf den anstehenden Umbau der Staatsstraße und die damit verbundende Umleitung durch die Siemensstraße Richtung Heldenstein sprach sich Dritter Bürgermeister Reinhard Babiak für eine Fußgängerampel am Übergang auf Höhe der Eichendorffstraße aus.

Für die Zeit der Umleitung ist die Druckknopfampel dort erneut aufgestellt. Um die Ampel zur ständigen Einrichtung zu machen, reiche aber die Zahl der Fußgänger nicht aus, erklärte Siegfried Oswald von der Stadtverwaltung. Er verwies auf eine Verkehrszählung vom Juli 2011. Obwohl auch damals wegen Bauarbeiten an der Staatsstraße 2091 eine Ampel an der Einmündung Eichendorffstraße eingerichtet und die Überquerungsstelle gesichert war, blieben die Zahlen unter den erforderlichen Werten. Auch den Einwand von Bürgern, die Zahl der Fußgänger, die die Straße überqueren, sei deshalb so niedrig, weil es so gefährlich ist, sei damit als entkräftet anzusehen.

Was tun gegen den Durchgangsverkehr im Jeschkenweg?

Der zunehmende Verkehr in der Hermann-Löns-Straße und vor allem im Jeschkenweg macht den Anliegern Sorgen, auch deshalb weil mit der neuen MÜ 25 und den Sperrungen und Umleitungen im Zuge der Baumaßnahme Staatsstraße 2091 mit einer weiteren Steigerung des Verkehrsaufkommens gerechnet werden muss. Darauf machte Richard Fischer im Stadtrat aufmerksam. Bürgermeister Siegfried Klika berichtete von Kontakten mit der Gemeinde Aschau, um die Zufahrt in Richtung Waldkraiburg zu erschweren. Um den unerwünschten Durchgangsverkehr auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Waldkraiburg und Litzlkirchen einzudämmen, liegen laut Siegfried Oswald von der Stadtverwaltung verkehrsrechtliche Anordnungen, etwa ein Verbot für Lastwagen von Aschau her, nahe. Eine Unterführung der Gemeindeverbindungsstraße unter der neuen Kreisstraße halte der Landkreis aus finanziellen Gründen nicht für machbar.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

Rubriklistenbild: © pa

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