Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nachruf

Regina Grondinger aus Unterreit im Alter von 89 Jahren verstorben

Regina Grondinger
+
Regina Grondinger

Ein langes, arbeitsreiches Leben liegt hinter Regina Grondinger. Im Alter von 89 Jahren ist sie am Ziel ihres Lebensweges angekommen und nach einem Sturz im Krankenhaus verstorben.

Unterreit – Ihre Wiege stand beim Mitter in Steinbicht, damals Gemeinde Wang. Dort erblickte sie am 24. März 1933 das Licht der Welt und wuchs mit vier Geschwister auf und besuchte die Schule in Wang.

Bis zu ihrer Heirat mit Josef Traunthaler im Jahr 1954 arbeitete sie auf dem elterlichen Hof mit.

Ein glückliches Familienleben begann auf dem Wimmerhof, die Kinder Regina, Maria und Georg bereicherten ihr Leben. Das gemeinsame Leben wurde aber bereits nach 13 Jahren durch den Tod des Gatten jäh zerstört. Er starb mit 36 Jahren an einer heimtückischen Krankheit. So musste sie gemeinsam mit ihren Kindern und Unterstützung durch Nachbarschaft und Verwandtschaft den Hof allein bewirtschaften. Im Juli 1970 schloss sie mit Franz Grondinger aus Riedmoos die Ehe, dessen Tochter Hedi wurde in die Familie mit aufgenommen. Nachdem sie 1987 den Wimmerhof an Sohn Georg weitergab, zog sie mit ihrem Gatten nach Stadl zur Tochter Hedi um dort ihren wohlverdienten Lebensabend zu verbringen.

Nach einem arbeitsreichen Leben hatte sie dann Zeit für Busreisen und Ausflüge.

Ein weiterer Schicksalschlag war der völlig unerwartete Tod ihres zweiten Ehemannes im Jahr 2000. Besonderen Trost in dieser schweren Zeit gaben ihr ihre sieben Enkel und 14 Urenkel.

Für Regina Grondinger waren Kirche und Glaube ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Wichtig war für sie auch der Kirchenchor, dem sie 60 Jahre angehörte. Unvergessen wird sie auch beim Seniorenclub Wang bleiben. 20 Jahre lang führte sie den Verein und war verantwortlich für viele Ausflüge und Veranstaltungen.

Zu ihrem Alltag gehörte aber auch bis zu ihrem Tod das Stricken von Socken für die ganze Familie, Gartenarbeiten, das Lösen von Kreuzworträtsel und ihr eigener Haushalt in ihrer Wohnung in Stadl. Wenn es galt bei Holz- und Waldarbeiten mitzuhelfen, war sie immer zur Stelle. Ihr Platz in ihrer großen Familie bleibt jetzt leer, die Erinnerungen aber an die Mama, Oma und Uroma werden bleiben.fim

Kommentare