Technologien für die Zukunft

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Freut sich auf eine interessante und vor allem hilfreiche Energiesparmesse mit fast 40 Ausstellern: Umweltreferent Gerd Ruchlinski.

Waldkraiburg (wn) - Am 24. und 25. Oktober, jeweils von 10 bis 17 Uhr, ist im Haus der Kultur wieder die Energiesparmesse.

Interessierte Bürger werden umfassend zu den Themen "Energiesparen rund ums Haus", "Alternative Energieträger", "Zukunftsfähige Mobilität" und "Fördermöglichkeiten" informiert.

Abgerundet wird das Programm durch zahlreiche Fachvorträge in der Black Box. Die Waldkraiburger Nachrichten sprachen im Vorfeld mit Umweltreferent Gerd Ruchlinski, der die Messe mit dem Agenda 21-Arbeitskreis Umwelt und Natur organisiert.

Zum 5. Mal ist heuer die Energiesparmesse. Können sie sich noch an die Anfänge erinnern?

Ganz genau sogar. Es war im Jahr 2001, als der Agenda 21-Arbeitskreis Umwelt und Natur zum ersten Mal eine Energiesparmesse auf die Beine stellte. Wir fanden 14 Aussteller, die die Besucher über Einsparmöglichkeiten rund um das Eigenheim aufklärten. Die Resonanz war so positiv, dass wir damals sofort beschlossen weiter zu machen.

Beinahe 40 Aussteller zeigen den Besuchern ihr gesamtes Repertoire in Sachen Energiesparen. Dazu kommen zahlreiche interessante Vorträge rund um das Thema Energiesparen, wo die Besucher konkrete Anregungen und Tipps bekommen.

Wenn ich aber neutrale Informationen brauche, bin ich dann bei der Energiesparmesse auch gut aufgehoben?

Wir haben in diesem Jahr wieder die Verbraucherzentrale Bayern, die Deutsche Gesellschaft für Sonnenergie sowie die Energieagentur Chiemgau-Inn-Salzach mit im Boot. Sie gewährleisten firmenunabhängige Beratung.

Da ist einmal der Zusatz beim Namen "Energiesparmesse". Da steht nämlich von Anfang an "Energie-Technologien für die Zukunft". Zum einen hat sich in dieser Beziehung an dem Ansinnen des Agenda 21-Arbeitskreises nichts geändert. Zum anderen ist der Name mit dem Zusatz praktisch schon so etwas wie eine Corporate Identity geworden. Das heißt, der Wiedererkennungswert ist bereits gegeben.

Die Wirtschaftskrise ist in aller Munde. Sie hat ja auch die Bauindustrie getroffen, da die Zahl der Bauwilligen deutlich zurückgegangen ist. Betrifft das auch die Energiesparmesse?

Wir haben praktisch die gleiche Zahl an Ausstellern, wie bei der letzten Messe vor zwei Jahren. Zudem haben wir unser Angebot - gerade bei den Vorträgen - erweitert und bieten wertvolle Anregungen für alle Bürger. Unter dem Stichwort "effiziente Energienutzung" bieten wir für alle Energiesparwilligen Tipps. Das betrifft beispielsweise Dinge wie Haushaltsgeräte, Energiesparlampen oder auch das Kochen mit Induktionsplatten.

Das heißt, die Energiesparmesse hat sich breiter aufgestellt und ist nicht nur für Häuslebauer oder Renovierer gedacht?

Ja, wir haben den Energiesparansatz im Vorfeld erweitert. Schließlich betrifft der Klimawandel auch nicht nur Häuslebauer, sondern alle Menschen. Und alle Menschen können auch etwas dagegen tun. Sie müssen nur wollen und die richtige Anleitung bekommen. Ein Weg ist der Besuch der Energiesparmesse.

Neben der breiteren Ausrichtung, was ist in diesem Jahr neu bei der Energiesparmesse?

Wie schaut es aktuell mit den Vorbereitungen für die Energiesparmesse aus?

Von Seiten des Agenda 21- Arbeitskreises Umwelt und Natur ist alles Notwendige in die Wege geleitet worden. Überall laufen die Vorbereitungen und ich bin zuversichtlich, dass wir wieder eine interessante und vor allem hilfreiche Messe bekommen werden.

hsc

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