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Gedenkstätte für Stefan Duda wird eingeweiht

Hingerichtet, weil er eine Deutsche liebte

Taufkirchen - Weil er eine deutsche Bauerntochter liebte, wurde der Pole Stefan Duda im Jahr 1941 bei Taufkirchen durch die SS hingerichtet. Nun wird ein Gedenkstein an die Ereignisse erinnern.

Zur Erinnerung an den polnischen Zwangsarbeiter Stefan Duda, der am 10. Mai 1941 in Taufkirchen hingerichtet wurde, wird nun ein Gedenkstein errichtet. An der Stelle, wo der Galgen stand, wird am 15. Mai nun der Gedenkstein der Künstlerin Franziska Kreipl-Poller im Rahmen einer Maiandacht eingeweiht. Zu Gast werden unter anderem der amerikanische Wissenschaftler Prof. Dr. John J. Delaney, MdB Stephan Mayer und Vertreter der polnischen Botschaft sein, wie die Waldkraiburger Nachrichten heute berichten.

Stefan Duda war durch Mitglieder der SS hingerichtet worden, nachdem die Liebesbeziehung zur Tochter des Bauern, bei dem er als Zwangsarbeiter tätig war, bekannt wurde. Während die damals 26-jährige Bauerstochter ins KZ nach Ravensbrück gebracht wurde, wo sie nach mehreren Monaten wieder entlassen wurde, wurde für den damals 25-jährigen Duda ein Galgen errichtet. Zwangsarbeiter wie Einheimische wurden mit Maschinengewehren zum Hinrichtungsort getrieben, wo sie die Exekution mit ansehen mussten.

Claudia Maier-Häußler und Hilarius Häußler setzten sich dafür ein, dass ein Ort des Gedenkens und Erinnerns errichtet wird. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Parkplatz des Gasthauses Maier, Beginn um 19 Uhr am Waldrand bei Gallenbach.

Den ganzen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in den OVB Heimatzeitungen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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