Tanz über Grenzen hinweg

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Waldkraiburg - Drei Tage hatten die 44 Mädchen aus Sartrouville Zeit, zusammen mit dem TSC Weiß-Blau eine gemeinsame Aufführung auf die Beine zu stellen.

So wurden die tänzerischen Beziehungen und damit die Partnerschaft vertieft.

Eine bunte Tanzaufführung auf hohem Niveau präsentierte der TSC Weiß-Blau zusammen mit Tänzerinnen aus der Partnerstadt Sartrouville als Beitrag zum 50-jährigen Stadtjubiläum im Haus der Kultur.

Fünf Tage weilten die französischen Gäste in Waldkraiburg, wurden von Gastfamilien aufgenommen und durften gemeinsam mit den Gasteltern und dem TSC einen bayerischen Abend verbringen. Einer der Höhepunkte des Aufenthaltes war ein Ausflug nach München, wie TSC-Vorsitzende Anna Kebinger berichtet. Die jungen Tänzer aus Waldkraiburg und aus Sartrouville durften bei den Proben zu "Nussknacker" im Gärtnerplatztheater zuschauen.

Und dann hieß es nur noch Proben, Proben, Proben - und zwar für den eigenen Auftritt in Waldkraiburg. Drei Tage blieben, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und eine Choreografie zu erarbeiten, die die tänzerischen Beziehungen vertieft. Weil meist die Sprachkenntnisse fehlten, sagte Kebinger bei der Einführung vor der Tanzshow (France Dvorak vom Partnerschaftsverein Waldkraiburg-Sartrouville übersetzte für die Gäste ins Französische), musste auf das natürlichste aller Verständigungsmittel zurückgegriffen werden - die Körpersprache. Das gemeinsame Projekt sollte durch Tanz Grenzen überwinden. Und so zeigte sich, wie lebendig die Partnerschaft zwischen Waldkraiburg und Sartrouville wirklich ist.

"Tanz über Grenzen" im Haus der Kultur

Durch das mehrstündige Programm, das unter dem Motto "Nachts im Museum" stand, führte humorvoll TSC-Trainer Franz Skupin als Hausmeister. Er begleitete den ausverkauften Saal durch die Völkerkundeabteilung, wo Piroschkas anmutig ihre Pirouetten drehten und ungarische Tänzerinnen um Stühle herumwirbelten, dargestellt von den Französinnen. Es ging durch die Epochen der Tanzgeschichte, Blues in den 40ern, Boogie Woogie in den 50ern, Twist in den 60ern, Disco-Inferno in den 70ern und Dirty Dancing in den 80ern - dargestellt von den Paartänzern des TSC. Zeitgenössisch wurde es etwa mit dem modMagnet-Tanz der Waldkraiburger Modern-Dance-Gruppe und den ausdrucksstarken Darbietungen der Gäste.

Auch der Nachwuchs des TSC durfte nicht fehlen und so standen am Ende über 110 junge Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne und präsentierten die verschiedensten Stilrichtungen: von klassischem Ballett über Folklore bis hin zu Jive und Modern Dance. Ein rundum gelungener Abend.

kla/Mühldorfer-Anzeiger

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