"Stadt hat nicht draufgezahlt"

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Waldkraiburg - Eine sehr positive Bilanz der Jubiläumsfeiern zum zehnjährigen Bestehen Waldkraiburgs zieht Bürgermeister Hubert Rösler in der Abschlusssitzung des Festausschusses.

Die Stadt hat dabei nicht draufgezahlt. Am Ende steht sogar ein "äußerst zufriedenstellender" Erlös. So die Zeitung in der Woche vor 50 Jahren.

Waldkraiburg und die Welt - Mit dem Erlös sollen an den Grenzpunkten der sieben nach Waldkraiburg führenden Straßenzüge "körperhaft gestaltete Steine mit der Inschrift 'Waldkraiburg' aufgestellt" werden, schlägt der Ausschuss vor. Zudem soll an einem Aussichtspunkt ins Inntal an der Bruchkante des Stadtteiles "Bayerland" drei große Eichenkreuze, umrahmt von einer Grünanlage, aufgestellt werden. (Ob aus den Vorhaben etwas wurde, ist auch im Stadtarchiv nicht bekannt, Anm. d. Red.)

Waldkraiburg weiter auf Wachstumskurs

Begeistert wird im Festausschuss eine Kostprobe des Farb-Tonfilms von Adi Hornik und Hans Reisegast junior über Waldkraiburg aufgenommen, der heuer zum 50-jährigen Stadtjubiläum wieder öffentlich gezeigt wurde.

Der Zuzug nach Waldkraiburg hält an. Im Oktober 1960 wächst die Einwohnerzahl um 138 Zuzüge auf 8519.

Die erste Oper kommt zur Aufführung

Premiere in der jungen Stadt: Erstmals in der Geschichte Waldkraiburgs kommt eine Oper zur Aufführung, Verdis "La Traviata" in einer Inszenierung der Münchner Opern- und Schauspielbühne.

Der Bundestag ändert das Ladenschlussgesetz. An den vier Samstagen vor Weihnachten können die Bundesbürger ab sofort bis 18 Uhr einkaufen. Dafür fallen die bisher üblichen vier verkaufsoffenen Sonntage weg.

Kennedy zieht ins "Weiße Haus" ein

Mit knapper Mehrheit zieht der demokratische Präsidentschaftsbewerber John Fitzgerald Kennedy als jüngster Amtsinhaber ins "Weiße Haus" ein. Dazu die Zeitung: "Von der Dynamik des 43-jährigen Kennedy sind in den 60er-Jahren starke Impulse für die innere Umgestaltung der USA sowie für die äußere Politik zu erwarten." Mit der Wahl ging eine fast eine Milliarde Mark teuere Wahlschlacht zu Ende.

hg/Mühldorfer-Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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