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Spatenstich für Drei-Millionen-Projekt

Kraiburg - Der Spatenstich für den neuen Kindergarten St. Bartholomäus ist erfolgt. Im Beisein der Ehrengäste griffen die Kinder selbst zum Spaten. In gut einem Jahr soll der Neubau bezugsfertig sein.

Pfarrer Michael Seifert sprach von einem "fröhlichen Festtag, den wir heute feiern. Wir wollen etwas für unsere kleinen Weltentdecker tun, denn sie sind unsere Zukunft. Dafür bitten wir auch um den Segen Gottes." Zweiter Bürgermeister Dr. Herbert Heiml meinte: "Normalerweise blutet dem Bürgermeister und den Gemeinderäten das Herz, wenn sie den Geldbeutel aufmachen müssen. Hier war es anders, hier wissen wir, dass das Geld gut angelegt ist."

Claudia Holzner vom Landratsamt überbrachte die Glückwünsche des Landrates und freute sich für die Kinder, "dass sie so ein tolles Heim bekommen". Ihren Dank sagte sie für die "sehr gute Zusammenarbeit mit der Pfarrei und der Gemeinde".

Zwischen den Grußworten sangen und tanzten die Kindergartenkinder. Eine Gruppe der Blaskapelle Kraiburg spielte unter Lenz Rosenberger auf. Dann kam der große Auftritt der Kinder: Mit Schutzhelm und kleinen Spaten, die die Kirchenverwaltung spendiert hatte, fingen sie unter dem Beifall der Gäste und Besucher zu graben an. Manche Kinder ließen dafür sogar die nachfolgende Brotzeit aus, die für alle aufgetischt wurde.

Die Arbeiten am neuen Kindergarten haben längst begonnen. Durch den Umzug des Kindergartens in die umgebaute Aula der Grundschule, die von allen Beteiligten gegenüber einer Container-Lösung bevorzugt wurde, wurden nicht nur Kosten gespart, es wurde auch ein früherer Baubeginn möglich.

Der neue Kindergarten ist für etwa 125 Kinder ausgerichtet, untergebracht in vier Kindergarten-Gruppen und zwei Krippen-Gruppen. Das Gebäude mit zwei Stockwerken soll im Herbst des kommenden Jahres bezugsfertig sein. Mit Baukosten von drei bis 3,2 Millionen Euro ist zu rechnen.

Der Neubau wird neben den Gruppenräumen alle Räumlichkeiten erhalten, die heute Standard sind: ein lichter Speiseraum, der zugleich auch als Begegnungsraum für Eltern genutzt wird, ein Elternbesprechungsraum, Büroräume, Küche, Schlafräume und ein Mehrzweckraum.

Architekt Roberto Gonzalo sieht den Neubau auf "Passiv-Haus-Niveau mit entsprechend niedrigen Energiekosten". Innen entsteht das Gebäude in Massivbauweise, außen aus Holz, das verputzt wird. Zur gezielten Isolierung gehören auch eine Mehrfachverglasung sowie eine Belüftung mit Wärmerückgewinnung.

Für Kirchenpfleger Robert Haider hat das Haus "ein Zentrum, einen Art Innenhof, um den sich alle Räume auf beiden Etagen anordnen". Auch das Freigelände soll sehr natürlich gestaltet werden, "es wird eine Art Naturpark entstehen", so Architekt und Kirchenpfleger.

ng/Waldkraiburger Nachrichten

Rubriklistenbild: © dpa