Sieben Zauberer zaubern

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Der gebürtige Waldkraiburger Michael Bernard kommt am 14. September mit Pik7 ins Haus der Kultur.

Waldkraiburg - Gleich sieben Zauberer treten am Freitag, 14. September, im Haus der Kultur auf. Unter ihnen ist auch Michael Bernard aus Waldkraiburg.

Der 44-Jährige verspricht eine vielseitige Zaubershow und einen zauberhaften Abend.

Michael Bernard ist begeisterter Zauberer. Nach einer Zaubershow ist er vom "Zauber-Virus" befallen worden. Mit "Pik7" hat er in Waldkraiburg seinen ersten großen Auftritt.

Wie haben Sie denn das Zaubern gelernt?

Ich habe in den vergangenen zwei Jahren eine Ausbildung in der Zauberakademie Deutschland gemacht und dort alles gelernt, was man als Zauberer braucht.

Was war das genau?

Wir haben einen Einblick in alle Sparten der Zauberkunst bekommen, aber auch alles, was zu einem erfolgreichen Auftreten als Zauberkünstler gehört. Da wurden zum Beispiel verschiedene Tricks gezeigt und einstudiert. Da wurde aber auch die richtige Präsentation geübt oder welche Musik man zu welchem Zaubertrick auswählt.

Wie sind Sie denn überhaupt zum Zaubern gekommen?

Eigentlich ganz klassisch. Als Kind habe ich einen Zauberkasten gehabt und mit dem ein bisschen rumprobiert. Der ist aber dann in der Versenkung verschwunden. Vor ein paar Jahren habe ich dann eine Zaubershow angeschaut und da hat es mich dann gepackt. Da habe ich dann selbst Tricks gelernt. Doch ich wollte es einfach richtig lernen und habe mich vor zwei Jahren dann entschlossen, die Ausbildung bei der Zauberakademie zu machen.

Treten Sie schon länger auf?

Ich werde vorwiegend bei privaten Feiern eingeladen, bin aber auch schon beispielsweise im "Ars Vivendi" aufgetreten.

Was bedeutet Zaubern für Sie?

Zaubern ist Kunst und Zauberkunst bedeutet für mich, Menschen zum zum Lachen zu bringen, sie zu erstaunen und zu begeistern und die Menschen wieder Träumen zu lassen.

Ist Ihnen eigentlich auch schon mal ein Trick so richtig missglückt?

Na klar, das passiert jedem Zauberer. Ich kann mich an eine Geburtstagsfeier erinnern, als der Trick nicht funktioniert hat. Doch die Zuschauer haben zum Glück nichts bemerkt.

Sind Sie eigentlich ein professioneller Zauberer?

Ich betreibe das Zaubern zwar sehr ernsthaft, doch leben kann ich davon nicht. Aber was noch nicht ist... Ansonsten arbeite ich beim ADAC.

Wie schaut ein Auftritt von Ihnen normalerweise aus?

Ich rede gerne. Daher erzähle ich bei meinen Auftritten Geschichten, in die dann die Kunststücke eingepackt werden.

Was erwartet die Gäste am Freitag, 14. September, im Haus der Kultur, wenn Sie mit "Pik7" auftreten und das Programm "Circus Magicus" präsentieren?

Natürlich ein zauberhaftes Programm. Aber Spaß beiseite. Wir, das heißt Pik7, sind eine Gruppe von sechs Zauberern und dem Clown Thilo Matschke. Wir Zauberer haben alle an der Zauberakademie unser Handwerk gelernt und uns dort auch kennengelernt. Dort wurde auch der Plan geboren, etwas gemeinsam zu machen. Thilo Matschke ist ein guter Freund von mir. Die Zuschauer werden so eine Art Nummernrevue zu sehen bekommen, bei der jeder von uns einzeln auf der Bühne stehen wird. Bei einer Nummer werden wir aber auch zu dritt oder zu viert auf der Bühne sein. Ansonsten; lassen Sie sich überraschen.

Was sagen denn eigentlich Ihre beiden Kinder dazu, dass der Papa ein Zauberer ist?

Meine Tochter ist ganz begeistert, mein Sohn ist noch etwas zu klein, als dass er es verstehen könnte.

Sind Sie eigentlich auch nervös oder kennt ein Zauberer einen Trick gegen Lampenfieber?

Ich denke, jeder der auftritt, kennt auch Lampenfieber. Da machen Zauberer keine Ausnahme. Im Hinblick auf den Auftritt in Waldkraiburg, meiner Heimatstadt, bin ich jetzt noch nicht nervös. Doch das kommt automatisch ein paar Stunden vor dem Auftritt.

Vielen Dank für das Gespräch und "toi, toi, toi" für den Auftritt in Waldkraiburg.

hsc/Mühldorfer Anzeiger

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