Von "Spinnern" und "Fantasten" lernen

Glyphosatfreier Maisanbau überhaupt möglich?

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Schnaitsee - Landwirtschaft ohne Glyphosat, geht das? Ja, und darüber haben sich jetzt zahlreiche Landwirte eingehend informiert:

Wie kann Mais ohne den Einsatz von Glyphosat erfolgreich angebaut werden? Darüber informierten sich knapp 180 Landwirte aus Bayern und Baden-Württemberg kürzlich in Schnaitsee. 

Max Stadler aus Pfaffenhofen habe auf dem Versuchsfeld auf vier unterschiedlichen Stationen die Bodenbearbeitung und Saat demonstriert, schreibt das Oberbayerische Volksblatt. Vor allem die Untersaat mit Klee oder Gras stieß auf großes Interesse der Gäste

Genau durch diese Untersaat werde Stickstoff gesammelt und der Boden vor Erosion geschützt, so die Zeitung weiter. „Hier wird eine Zwischenfrucht ohne Bodenbearbeitung möglich“, sagte Rupert Freiberger. 

Glyphosat-Verbot in Wasserburg

Erst im April wurde in Wasserburg heiß über ein Verbot des stark in die Kritik geratenen Pestizids Glyphosat diskutiert. Bürgermeister Michael Kölbl erklärte damals, dass es auf den Flächen, die sich im Besitz der Stadt befinden, nicht mehr eingesetzt werden soll. "Wir wollen damit ein Zeichen zum Schutz der Biodiversität setzen", betonte Kölbl. Seitens der SPD-Fraktion kam im Rahmen der Diskussion die Frage auf, wie der Verzicht auf Glyphosat kontrolliert werden könne. Die bestehenden Verträge würden, so erläutert der Bürgermeister, "auf einer großen Vertrauensbasis" basieren. "Bei einem Vertrauensbruch oder im Fall einer Weigerung der Landwirte können wir die Verträge jederzeit kündigen."

Kurz vor der Diskussion im Wasserburger Umweltausschuss hatten die EU-Länder den Einsatz von Totalherbiziden, insbesondere Glyphosat, um weitere fünf Jahre verlängert.

Den vollständigen Artikel lesen Sie unter ovb-heimatzeitung.de oder in der gedruckten Ausgabe Ihrer OVB-Heimatzeitung. 

kil

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pixabay.com

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