Toller Abend der Oberpfälzer Musiker zusammen mit Schnaitseer „DorBins“

Die Raith-Schwestern mögens bunt und schrill

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Schnaitsee - Beim Kabarett- und Musikabend in der neuen Halle beim Autohaus Hauer brachten die „DorBins“ und die Raithschwestern mit dem Blaimer das Publikum zum Kochen.

Die Auftritte der „DorBins“, sowie der Raithschwestern mit dem Blaimer waren schon jeweils ein Erlebnis für sich. Den tollen Kabarett- und Musikabend in der neuen Halle beim Autohaus Hauer erst richtig komplett und unvergesslich machte das gemeinsame Finale der beiden Gruppen. Der Schnaitseer Woife Kinzner und die schrillen Schwestern aus der Oberpfalz jodelten auf der Bühne was das Zeug hielt und ihr begeistertes Publikum stand Kopf. Lange Ovationen der Zuhörer in der vollen Halle dankten den zehn Akteuren des Abends für ein wundervolles Erlebnis.

Die aus dem Fernsehen schon sehr bekannten „Raith-Schwestern und da Blaimer“ zeigten sich auch abseits der Bühne als bodenständige Musiker, die sich, wie sie selber ausdrückten, in Schnaitsee sichtlich wohl fühlten. „Wir sind Musikanten mit Herz und Nieren und wo Musik gemacht wird da taugt es uns“ freute sich die Tanja. Und die versierter Musikerinnen hatten ein großes Lob für die „DorBins“ „Es habt´s do in Schnoatsee so guate Musikanten. Do kinnt´s stoiz drauf sei.“

„Wir haben uin unserer Jugend auf gefühlt 1000 Heimatabenden gespielt. Wir sind Kinder der bairischen Volksmusik. Mit unserer Mutter waren wir zigmal bei den Trachtenfesten unserer Heimat unterwegs. Erst als wir in die „große“ Stadt, also nach Regensburg kamen, lernten wir auch andere Musik kennen“ erzählt die Susi. Der Jazz, aber auch Pop und Rock und Klassik – die Raith-Schwestern waren für alles offen. „In unserem Plattenladen lernten wir dann den Blaimer kennen und wir machten zusammen Musik. Zudem lernten wir uns auch lieben und so heiratete ich den Andi. Auch wenn mir viele vorhielten `Wos den oiden Mo mechst du heiraten´. Dabei war er ned amoi acht Jahr älter wia i“ erinnert die Tanja an den Beginn ihrer Karriere.

Ihre Heimat in der Oberpfalz können und wollen die Musiker gar nicht verleugnen „Mir hand Hou-hou, owa es werds uns scho versteh.“ Und wie sie verstanden wurden. Ihr Programm war bunt und schrill, dann aber auch wieder melancholisch mit ausdrucksstarken Liebesliedern. Zwischen den Musikstücken blitze das Kabarettvermögen des Trios auf, es zog die Zuschauer mit ein und hatte diese schnell auf seiner Seite. Gleich zu Beginn gaben sie Kostproben ihrer ersten Platten, die sie in der Grundschulzeit geschenkt bekommen hatten. Da war Peter Cornelius dabei, aber auch der Bergsteigerchor mit „La Montanara“. Ein Zeugnis ihrer unwahrscheinlichen Stimmmöglichkeiten gaben die Mädels beim „Weine nicht kleine Eva“. So vergingen die zwei Stunden wie im Flug. „Zugabe, Zugabe“ hallte es unaufhörlich. Mit dem Friedensjodler zu ihrem Programmnamen „I mogs bunt“ wollten sie schließen, dann mussten sie aber noch die Stimmung mit dem Song „Des ollerwichtigste wos bleibt am End vom Dog san du und i“ etwas runterbringen.

Bevor es dann zusammen mit den „DorBins“, die als Vorgruppe mit ihren Liedern des Heimatfilms „Es schmeckt nach Leb´n“ schon rundum begeisterten, noch einmal für 20 Minuten richtig heiß in der Hauer-Halle endete.

Meinrad Reiter, dem Organisator des Abends, ist mit der Verpflichtung der Raith-Schwestern und der „DorBins“ mit Wolfgang und Monika Kinzner, Markus Inselsperger, Anna Wittenzellner und Hannes Gmeindl ein Coup gelungen, an den sich Schnaitsee noch lang erinnern wird.

Der Reinerlös kommt der Nachwuchsarbeit des Schnaitseer Musikvereins zugute. Die Bewirtung hatte der TSV Schnaitsee übernommen.

ju

Quelle: chiemgau24.de

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