Wohnmobil-Dieb zu Haftstrafe verurteilt

Kurzurlaub mit gestohlenem Camper endete an Tankstelle

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Rosenheim/Waldkraiburg - Seinen Urlaub hatte sich der 31-Jährige wohl anders vorgestellt. Erst klaut er ein Wohnmobil, dann scheitert er an der Zapfsäule und jetzt muss er auch noch ins Gefängnis:

Er wollte eigentlich nur einen schönen Urlaub machen - obwohl er sich gerade in einer verordneten Betreuung befand. Dafür klaute ein 31-jähriger Waldkraiburger auf dem Parkplatz im Chiemseepark ein Wohnmobil, berichtet der Mühldorfer Anzeiger. Jetzt sei der Mann vom Schöffengericht Rosenheim zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt worden.

Die Besitzer stellten das Fahrzeug auf dem Parkplatz ab, um im See zu schwimmen. Die Vorsichtsmaßnahme, den Camper zwischen einer Absperrung und seinem Motorrad zu parken war vergeblich. Der Angeklagte durchbrach kurzerhand das Hindernis. Bei dieser filmreifen Aktion beschädigte er das 90.000 Euro teure Fahrzeug an der Front.

Wasser statt Benzin getankt

Mit dem in dem Wohnmobil gefundenen Geld machte er sich ein paar schöne Tage in München. Dann sei sein Plan gewesen, weiter nach Holland zu fahren. Der Urlaub fand jedoch ein abruptes ein Ende, als der 31-Jährige Wasser tankte. 

Insgesamt verursachte der Mann einen Schaden von rund 8.000 Euro. Er habe einer Notlage entkommen wollen, sagte der Mann laut der Zeitung. Er habe sein Fehlverhalten vollumfänglich eingeräumt. Der 31-Jährige wurde bereits wegen anderer Straftaten verurteilt. Unter anderem wegen Diebstählen und Hotelbetrügereien. 

Das Schöffengericht blieb mit seinem Urteil unter der Forderung der Anklage, die eine Haft von zwei Jahren und neun Monaten gefordert hatte.

Den vollständigen Artikel lesen Sie unter ovb-online.de oder in der gedruckten Ausgabe Ihres Mühldorfer Anzeigers. 

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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