Verschollen in 300 Tonnen Sand

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Die Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner beim Prominentenspiel zusammen mit Bundestagsabgeordnetem Stephan Mayer (links) und Christoph Auer (Mitte).

Mühldorf - Drei Jahre lang verlief die Suche buchstäblich im Sand, nun feierte Ingrid Heckner, Landtagsabgeordnete der CSU im Landkreis Altötting, ein außergewöhnliches Wiedersehen.

Mit ihrem Goldring, den sie 2007 im Rahmen des Prominentenspiels beim Beachvolleyballturnier auf dem Mühldorfer Stadtplatz verloren hatte.

"Ich habe damals vor dem Spiel meine zwei Ringe abgenommen und in die Tasche meiner kurzen Hose gesteckt. Nur, dass nachher einer der Ringe fehlte. Ausgerechnet der billigere war noch da", erinnert sie sich. Vom teureren Goldring, einem Geschenk ihres Ehemannes, fehlte jede Spur. Bei 300 Tonnen Sand war die Chance auf eine erfolgreiche Suche natürlich gering. "Ich war ganz schön traurig und habe ein Riesen-Heck-meck gemacht, damit ich ja benachrichtigt werde, falls der Ring doch noch auftaucht." Doch der erhoffte Anruf blieb aus. Und Ingrid Heckner verabschiedete sich von dem Gedanken, den Ring jemals wieder zu sehen.

Da erinnerte sich Filipp an den Verlust Heckners. "Eigentlich ist es ja unvorstellbar, dass es sich ausgerechnet um diesen Ring handelt", dachte er sich - und informierte dennoch die Mühldorfer CSU-Chefin Ilse Preisinger-Sontag, die das Schmuckstück gleich ihrer Parteikollegin zukommen ließ. Und tatsächlich: Es war der Ring von Ingrid Heckner. "Drei Jahre sind nicht spurlos an ihm vorübergegangen, doch Hauptsache er ist wieder da", erzählt Ingrid Heckner. "Und wenn man nicht mehr damit rechnet, freut man sich danach umso mehr." Vor allem freue sie sich über so viel Ehrlichkeit bei den Volleyballern. Mit einer kleinen Spende will sie sich deswegen bei der Abteilung bedanken.

Sollte sie wieder einmal Beachvolleyball spielen, steht vor allem eines fest: Die Ringe verstaut sie ganz sicher an einem anderen Platz.

je/Mühldorfer Anzeiger

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