Oldtimer sind Besuchermagneten

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Taufkirchen - In Scharen strömten Besucher auf die Ausstellungswiese rund um das Gasthaus Maier im Gallenbachtal, um sich flotte Oldtimer anzusehen. ++Video++

In diesem Jahr waren rund 100 Traktoren, 180 Autos, 141 Motorräder und an die 20 Motoren, Busse und Lkw nach Taufkirchen gekommen, um ihre wertvollen Raritäten zur Schau zu stellen. Auf Hochglanz poliert und fein säuberlich mit allem Wissenswerten ausgezeichnet, waren sie eine Bereicherung dieses Tages. Auch MdB Stephan Mayer mischte sich unter die Besucher und machte einen Besichtigungsrundgang. Besondere Aufmerksamkeit bekam ein Fordson-Ackerschlepper aus dem Baujahr 1917. Er war der erste Ackerschlepper der Welt und wurde in Detroit in den vereinigten Staaten rund 740000-mal gebaut. Aber auch eine "NSU-Max"-Beiwagenmaschine, die schon 55 Jahre auf dem Buckel hat, war zu sehen. Mit ihren 18 PS gehörte sie bei ihrer Jungfernfahrt zu den starken Maschinen. Intensive Beachtung gab es auch für ein NSU-Kettenkrad, Besitzer ist Michael Mooshammer aus Kraiburg. Diese kleinste deutsche Zugmaschine der damaligen Wehrmacht wurde im Jahr 1944 gebaut und auf sämtlichen Kriegsschaupätzen von deutschen Soldaten eingesetzt. Ausgestattet mit einem Opel-Olympia-Motor diente sie nach dem Krieg besonders in der Land-und Forstwirtschaft. Besonders alte Vehikel gab es in den Reihen der Bulldogs zu sehen. Per Hand angetrieben wurde der Schlüter aus dem Jahr 1938 und mit 25 PS ausgestattet, Besitzer ist Vehikel-Club-Mitglied Fritz Brandl. Zur damaligen Zeit waren Bulldogs mit 25 PS schon starke Fahrzeuge gegenüber Ochsen- und Pferdegespannen. Es war für jeden Kenner wieder ein toller Tag, für die Vehikelbesitzer oft ein Vergleich mit anderen Raritäten und ein Treffen unter Freunden und für den Vehikelclub mit Vorstand Toni Auer an der Spitze eine gelungene Veranstaltung.

Waldkraiburger Nachrichten/fim

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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