Zu Besuch in Neutraubling

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Delegationen der vier Schwesterstädte trafen sich zu Gesprächen. Vorne von links: Bürgermeister Siegfried Klika (Waldkraiburg), Heinz Kiechle (Neutraubing), Cornelia Irmer (Geretsried) und Franz Parzinger.

Neutraubling - Seit rund 25 Jahren tauschen sich die Städte Geretsried, Waldkraiburg, Traunreut und Neutraubling bei regelmäßigen Arbeitstreffen aus.

„Herzlich willkommen!“ hieß es jüngst für die Bürgermeister Cornelia Irmer (Geretsried), Siegfried Klika (Waldkraiburg), Franz Parzinger (Traunreut) und über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus der Stadt Neutraubling durch Bürgermeister Heinz Kiechle. Viele Jahre schon nutzen die vier Kommunen diesen Wissensaustausch und nehmen aus diesen Gesprächen Anregungen sowie Verbesserungsmöglichkeiten für die tägliche Arbeit mit nach Hause. Den Vormittag des Tages nahmen diese Gespräche in themenbezogenen Arbeitsgruppen ein. Bei einer anschließenden Stadtbesichtigung mit dem Bus zeigte Bürgermeister Heinz Kiechle den Gästen u. a. ein neues Wohngebiet.

Vor allem der neue Spielplatz am Wall erregte Aufmerksamkeit; denn hier gibt es nicht nur Spielgeräte für Kinder, sondern auch Turngeräte für Senioren. Auch ein neues Gewerbegebiet sowie die neuen Gebäude von Bauhof und Feuerwehr standen auf der Besichtigungsliste. Im Sitzungssaal des Rathauses zogen die Stadtoberhäupter Fazit des Tages. Bürgermeister Heinz Kiechle gab einen Überblick über die im Bürgermeister-Kreis besprochenen Themen. Dies waren u. a. die Haushaltspolitik, Personalgewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und Verkehrsinfrastruktur. Bürgermeister Franz Parzinger wies auf die positive Entwicklung und starke Wirtschaftskraft der Schwesterstädte hin.

So können und müssen die lebensnotwendigen Bereiche Integration, Sport und Kultur gefördert werden. Gerade die Vereine zu unterstützen, halte er für eine wichtige Aufgabe. Die allgemein schlechte Wahlbeteiligung gerade in den Vertriebenenstädten betonte Bürgermeister Siegfried Klika. In diesem Zusammenhang hob er die Wichtigkeit der Informationskanäle der Gemeinden zu ihren Bürgern hervor. Eigene Infoblätter der Städte kamen in diesem Zusammenhang zur Sprache. Bürgermeisterin Cornelia Irmer betonte die ähnlichen Probleme der vier Schwesterstädte, die trotz der Neuerung des Landesentwicklungsprogramms weiterhin bestehen. Der Staat bevormunde hier gerade die Mittelzentren besonders und schränke damit ihre Entwicklungsmöglichkeiten ein. Zudem monierte sie, dass das Thema Energiewende in dem Mammutwerk zu kurz komme. Die vier Kommunen fanden sich einst als Schwesterstädte zusammen, da sie als Vertriebenenstädte alle auf eine ähnliche Entstehungsgeschichte zurückblicken. Die Verbundenheit zeigt sich auch in dem symbolischen Zahnrad im Wappen aller vier Städte.

Pressemitteilung Stadt Traunreut

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