Wahl: Der Sieger im Interview

Kraiburg - Mit beeindruckenden 77,9 Prozent der Stimmen sicherte sich Dr. Herbert Heiml am Sonntag den Sieg bei der Bürgermeisterwahl in Kraiburg. Wir haben mit ihm gesprochen:

Der Favorit hat sich bei der Bürgermeisterwahl in der Marktgemeinde Kraiburg klar durchgesetzt. Dr. Herbert Heiml, Zweiter Bürgermeister und Kandidat der CSU, erreichte 77,9 Prozent der Stimmen. Auf Gemeinderat Hermann Lichtenwimmer (Grüne) entfielen 11,1 Prozent, aufden erst 22-jährigen Adrian Hilge (SPD) 11 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,4 Prozent.

Bereits seit Juni des vergangenen Jahres hatte der 61-jährige Zahnarzt Bürgermeister Michael Loher vertreten. Jetzt kann Herbert Heiml den Zusatz "amtierend" streichen. Mit mehr als drei Viertel der abgegeben 1759 gültigen Stimmen haben ihn die Bürger Kraiburgs zu ihrem Ersten Bürgermeister gewählt.

1370 von 1759 gültigen Stimmen

1370 Stimmen entfielen auf Heiml. "Ein wunderschönes Ergebnis." Hoch zufrieden kommentierte der Wahlsieger gestern abend das vorläufige amtliche Resultat, das Monika Bönisch kurz zuvor im Sitzungssaal des Rathauses bekannt gegeben hatte.

Bürgermeisterwahl in Kraiburg

Heiml, der bei seiner ersten Kandidatur vor zehn Jahren gescheitert war, machte für seinen Wahlsieg nicht zuletzt "einen gewissen Amtsbonus" verantwortlich. Die Bürger haben nach seiner Einschätzung "die relativ erfolgreiche Arbeit" als Vertreter des Bürgermeisters anerkannt. "Die gute Stimmung im Gemeinderat hat nach außen gewirkt."

Seine beiden politischen Kontrahenten gratulierten dem Wahlsieger noch im Sitzungssaal und nahmen ihre Niederlage gefasst auf. Sie seien mit ihrem Ergebnis "zufrieden", sagten Hermann Lichtenwimmer und Adrian Hilge in ersten Stellungnahmen. Lichtenwimmer sprach den politischen Gegnern Anerkennung für einen "fairen Wahlkampf" aus, der nur mit Argumenten geführt worden sei (siehe auch nebenstehende Statements).

Der neue Amtsinhaber, der sein Aufgabe ehrenamtlich erfüllt, muss sich nach den Regeln der bayerischen Gemeindeordnung beim nächsten turnusmäßigen Kommunalwahl-Termin im März 2014 nicht erneut zur Wahl stellen. Er bleibt bis 2020 im Amt.

hg/Mühldorfer-Anzeiger

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