Sportlerehrung: Waldkraiburgerin ausgezeichnet

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Bezirksvorsitzender Otto Marchner (l.) und BLSV-Präsident Günther Lommer (r.) gratulieren Beatrice Schaupner und ihrem Trainer Adnan Akgün

München - 20 der größten Talente wurden bei der Sportlerehrung des BLSV-Bezirks im Doppelkegel der Münchner BMW-Welt feierlich ausgezeichnet - darunter war auch Beatrice Schaupner.

An Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften teilzunehmen, in die Nationalmannschaft berufen zu werden - diese Wünsche, diese Ziele einen die besten Nachwuchssportler Oberbayerns. 20 der größten Talente wurden am Freitagabend bei der Sportlerehrung des BLSV-Bezirks im Doppelkegel der Münchner BMW-Welt feierlich ausgezeichnet, darunter Beatrice Schaupner von Asia Sports Waldkraiburg. Bezirksvorsitzender Otto Marchner ist sich sicher: "Den einen oder anderen werden wir bei Olympischen Spielen wieder sehen."

Im Karatesport gehört Beatrice Schaupner zu den Besten in Bayern und Deutschland. "Der Sport ist für mich ein Ausgleich zur Schule, und mein Verein ist für mich wie eine Familie", sagt die 18-Jährige. Auf Drängen der Mutter war sie vor zehn Jahren zum Karate gegangen, "und als die ersten Erfolge kamen, hat mich der Ehrgeiz gepackt." Doch die Athletin von Asia Sports Waldkraiburg bleibt bodenständig. Statt zum Bundesstützpunkt nach Thüringen zu wechseln, entschied sich Schaupner, in ihrer Heimat zu bleiben. "Sie macht Karate mit Herz und Seele", sagt Trainer Adnan Akgün.

Zum dritten Mal hatten die mehr als 50 angeschriebenen Fachverbände entschieden und ihre Aushängeschilder nominiert. Dabei war Ringtennis genauso vertreten wie Minigolf, Leichtathletik, Badminton und Rudern - ein bunter Querschnitt durch das sportliche Oberbayern. "Wir wollen mit dieser Sportlerehrung die Leistungen des Nachwuchses würdigen und ihn weiter motivieren", sagte Marchner vor etwa 100 geladenen Gästen, darunter BLSV-Präsident Günther Lommer, BLSV-Vizepräsident Harald Stempfer sowie Bezirkstagspräsident Josef Mederer.

Und die Geehrten, die mit ihren Familien und Trainern angereist waren, genossen den Abend, der von Florian Weber moderiert wurde. Schließlich war die Sportlerehrung schon einmal eine gute Gelegenheit, sich, seine Leistungen und seine Sportart zu präsentieren. Über jeden ausgezeichneten Athleten war im Vorfeld ein Film erstellt worden, der Einblicke in Training und Alltag des Geehrten gab. Sympathisch, bodenständig, aber zielstrebig präsentierten sich die besten Nachwuchssportler Oberbayerns. Viele Entbehrungen haben sie bereits hinter sich, noch mehr vor sich, sollte Rio oder Tokio ihr Ziel sein. In einem aber waren sich alle einig: "Der Spaß, die Freude am Sport muss im Vordergrund stehen. Sonst macht Leistungssport keinen Sinn", sagt Sophie Oksche vom Donau Ruderclub Ingolstadt.

Die geehrten Sportler:

Andreas Bauer (SKC Töging), Kegeln

Barbara Bellenberg (PTSV Rosenheim), Badminton

Katharina Benn (MGC Murnau am Staffelsee), Minigolf

Mandy Berg (BC Piccolo Fürstenfeldbruck), Boxen

Lukas Bombik (TSV Bergen und ESV Laim), Ju-Jutsu

Alexandra Burghardt (LG Stadtwerke München), Leichtathletik

Quirine Eijkenboom (Münchner GC), Golf

Anika Geiger (Pferdefreunde Parsdorf-Vaterstetten), Pferdesport

Michael Glatt (Gehörlosen Bergfreunde München ), Ski alpin

Guido Gretschel (AC Penzberg), Ringen

Sinem Güldali (TSV Dachau 1865), Taekwondo

Jakob Lange (WSV Kiefersfelden), Nordische Kombination

Nadine Lemke (TSV Neubiberg-Ottobrunn), Ringtennis

Sophie Oksche (Donau Ruderclub Ingolstadt), Rudern

Felix Remuta (TSV Unterhaching), Turnen

Beatrice Schaupner (Asia Sports Waldkraiburg), Karate

Fabian Siebenwurst (Sportfliegergruppe Werdenfels), Segelfliegen

Emily Siebrecht (TSV Hohenbrunn-Riemerling), Schwimmen

Johannes Tille (TSV 1860 Mühldorf), Volleyball

Franziska Wolf (TSV Wasserburg), Basketball

Sabine Wittmann

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