"Motorisierte" Konservendosen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Zum ersten Platz beim "Egg-Race" gratulierten (Bild rechts oben von links) Zweiter Bürgermeister Harald Jungbauer und Oberstudiendirektor Joachim Hellwig Kathrin und Florian Kobus. Platz zwei erreichte die Familie Rappensperger (Foto links; im Hintergrund Moderator Wolfgang Rasch). Die originellste Dose, die sich mit ihrer blau-weißen Farbgebung vom üblichen "Hengstenberg-Design" abhob, hatten Rainer und Michael Fortenbacher (von links) ins Rennen geschickt. Der Vorjahressieger, die Familie Kifinger, wurde diesmal Dritter.

Waldkraiburg - 15 Schüler- und Familienteams schickten beim "Egg-Race" am Gymnasium Waldkraiburg "motorisierte" Konservendosen in den Wettbewerb, der erst im Stechen entschieden wurde.

Familie Kobus behielt dabei ganz knapp vor Familie Rappensperger die Oberhand. Nicht nur beim Wettbewerb "Jugend forscht", an dem Waldkraiburger Gymnasiasten regelmäßig erfolgreich teilnehmen, auch beim "Egg-Race" schlägt an der Schule die Stunde der Tüftler, Techniker und kreativen Konstrukteure. Schon zum neunten Mal gab es diesen Wettbewerb mit hohem Spaßfaktor, der auf eine Sendung der englischen BBC zurückgeht, in Waldkraiburg. Fahrzeuge mit Mausefallen-Antrieb, Fluggeräte mit Playmobil-Besatzung oder Transporter, die Überraschungseier zielgenau ablegen, und viele andere Apparate waren da in den vergangenen Jahren zu entwickeln.

Selbst steuernde Fahrzeuge

Diesmal hatte der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Rasch, Initiator und Moderator der Veranstaltung, die Aufgabe vorgegeben, eine "motorisierte" Konservendose zu bauen, die um ihre eigene Achse drehend möglichst weit rollt. Dabei durfte nur eine handelsübliche Konservendose verwendet werden, selbstverständlich keine käuflichen Motoren oder externen Antriebe zum Einsatz kommen und der Startmechanismus des selbst steuernden Fahrzeugs mit einem Handgriff ausgelöst werden.

15 Teams mit fast 40 Teilnehmern stellten sich dieser Herausforderung, nicht alle konnten von der Jury aus kundigen Physiklehrern zugelassen werden, aber die meisten liefen und liefen und liefen... Weil gleich fünf Dosen mehr als 30 Meter zurücklegten, kam es zum Stechen.

Ganz knapp lagen da Kathrin (8b) und Florian Kobus (6b), in den vergangenen Jahren schon 2. und 3., vorn. Mit Unterstützung von Papa Franz hatten sie auf das Gummizug-Prinzip gesetzt - und gewonnen, weil ihre Dose nicht nur die Dreifachturnhalle der Länge nach durchquerte, sondern mit etwas größerer Geschwindigkeit aufprallte als das Fahrzeug der Familie Rappensperger. Daniela (5a), Andreas (6d) und Stephan (Realschule) landeten mit ihrem Papa auf Platz zwei, der Vorjahressieger, die Familie Kifinger (Lukas, Lisa, Simon und Papa Franz) auf Rang drei. Für die bestplazierten Mannschaften sowie für die originellste Dose, die Kunstlehrer Christoph Gemander auswählte, gab es Geldpreise, die die Stadt jeweils auf das Doppelte aufstockte.

Ins Stechen der besten Fünf schafften es auch die Familien Stolz und Janus.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

Zurück zur Übersicht: Region Waldkraiburg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser