Minister Huber als Kerzenzieher

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Beim Kerzenziehen: Heimleiter Rudolf Siegmund, Bewohnerin Ursula, die dem Minister die Schürze umgebunden hatte, und Dr. Huber.

Kraiburg - In den kommenden Wochen werden heimische Politiker Behinderten- und Pflegeheime besuchen. Sie werben damit für lockereren Umgang mit Behinderten.

Im Rahmen der „Aktion Rollentausch“ besuchen in den kommenden Wochen viele heimische Politiker Einrichtungen, in denen Behinderte oder Pflegebedürftige betreut werden. Der erste war gestern Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber. In Schloss Malseneck bei Kraiburg ließ sich Huber über das Leben der dort lebenden Behinderten informieren und beteiligte sich an ihrer Arbeit, dem Kerzenziehen. Er warb für einen entspannteren Umgang mit Behinderten. In Malseneck leben 58 schwer behinderte Erwachsene. Sie können dort bis zu ihrem Lebensende wohnen und je nach Belastbarkeit Arbeiten verrichten, etwa Figuren aus Keramik gießen oder Kerzen aus Bienenwachs herstellen.

Beschäftigung sei Therapie, betonte Heimleiter Rudolf Siegmund (links), der auch einen Tipp für den Umgang mit Behinderten hatte: einfach alle Menschen gleich behandeln. kla

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