Reibungsloser Verkehrsfluss nicht möglich

Mehr Kontrollen

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Alexander Will will mehr Kontrollen der kommunalen Parküberwachung.

Waldkraiburg - Was sich in den letzten Wochen in der Innenstadt abspielt, könnte man mit dem Versuch, eine autofreie Fußgängerzone in Waldkraiburg zu errichten, beschreiben.

So sieht es zumindest Alexander Will. Den Taxifahrer ärgern die zahlreichen Baustellen mit den damit verbundenen Behinderungen ziemlich. Dazu kommen die seiner Meinung nach unzureichenden Kontrollen der kommunalen Verkehrsüberwachung.

Waldkraiburg mit dem Auto zu durchqueren, bereitet derzeit nicht nur dem erfahrenen Taxifahrer und dem Stadtbusfahrer größte Mühe. Zu den Festen am 15. und 16. Juni wurde die Stadtbus-Haltestelle vom Stadtplatz in die Braunauer Strasse verlegt. "Ein Unding, da sich Waldkraiburger Autofahrer nicht an Halteverbotsschilder halten", so Will. Der Standplatz der Taxis wurde in die Prager Straße verlegt und nur zufällig von den Taxlern entdeckt, da sie nicht von der Stadt informiert wurden.

Auf seinen Hinweis, zumindest von der Firma HKS bis zum Autohaus Holzer eine Halteverbotszone einzurichten, damit der Verkehr zumindest ins Stadtzentrum reibungslos laufen kann, bekam er von Seiten der Stadt den Hinweis, dass eine Geschwindigkeitskontrolle eingerichtet wird. "Da stellt sich mir die Frage: Welche Geschwindigkeit will ich bei stehendem bis zähflüssigen Verkehr messen?"

Wenn man diese geschilderten Tatsachen richtig betrachtet, "kann man wirklich zu dem Schluss kommen, für Waldkraiburg wird an einer Fußgängerzone gearbeitet".

Seine Alternative wären Park+Ride-Plätze beispielsweise im Waldkraiburger Westen Richtung Aschau, von Ampfing her beim Kino, im abgeholzten Teil bei der Shell-Tankstelle und in Pürten beim Klärwerk.

Stefanie Backes von der Stadtmarketing sagt dazu, dass die Mitarbeiterin der kommunalen Verkehrsüberwachung "ein paar Stunden pro Woche zur Verfügung steht". Daher könne sie nicht überall sein und ihre Arbeit "nur abschreckende Wirkung haben". Bürgermeister Siegfried Klika habe aber schon des Öfteren darauf hingewiesen, dass Bürger neuralgische Punkte in Sachen Falschparker melden sollen. Die kommunale Verkehrsüberwachung wird dann gezielt dorthin geschickt.

Die Behinderungen durch die Baustellen seien da, räumt sie ein. Doch sie seien derzeit nicht zu vermeiden.

hsc/Mühldorfer Anzeiger

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