Letzte Ruhestätte auf Schloss Gutenburg?

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Waldkraiburg - Die Gemeinde Kraiburg hat keine Einwände dagegen, dass der kürzlich verstorbene Schlossherr Nico Forster in der Schlosskapelle Guttenburg bestattet wird. Die Familie hatte dies beim Landratsamt beantragt.

Am Dienstag, 16. Februar, war Nico Forster im Alter von 47 Jahren auf seinem Schloss in Guttenburg verstorben. Er soll dort auch seine letzte Ruhe finden. Darum hat die Familie gebeten. Eine Sprecherin des Landratsamtes bestätigte einen entsprechenden Antrag des Bruders des Schlossherrn. Das Landratsamt wurde um die Genehmigung ersucht. Der Antrag werde geprüft, hieß es.

Beisetzungen außerhalb von Friedhöfen sind nur ausnahmsweise zulässig. Sie können laut Bayerischem Bestattungsrecht unter bestimmten Umständen genehmigt werden, unter anderem wenn es dem Herkommen entspricht und die Erhaltung des Bestattungsplatzes während der Ruhezeit gesichert ist.

"Als Bestattungsplatz geeignet"

Die Marktgemeinde Kraiburg, die zur Stellungnahme aufgefordert wurde, erhebt keine Einwände gegen den Antrag. Wie Bürgermeister Michael Loher nach der jüngsten Sitzung des Gemeinderates mitteilte, könne der Bestattungsplatz in der Schlosskapelle als geeignet nach den Anforderungen des Bestattungsgesetzes angesehen werden.

Ob das Landratsamt die Beisetzung der Urne in der Schlosskapelle genehmigt, dazu wollte die Sprecherin keine Angaben machen. Begründet wurde dies damit, dass es sich um eine private Angelegenheit handle. Ohne Einverständnis der Familie werde das Amt deshalb nicht öffentlich Stellung nehmen.

hg (Waldkraiburger Nachrichten)

Rubriklistenbild: © Bodo Gsedl

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