Schon wieder: Laster hängt fest

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Und wieder sitzt ein großes Lkw-Gespann in den engen Gassen Kraiburgs in der Falle. Dieser Holländer musste gestern Mittag mit dem Kran herausgezogen werden. Die Anwohner resignieren und hoffen auf eine Lösung via Satellit: Eine Navi-Warnung für Brummi-Fahrer.

Kraiburg - "Ich nehm' das seit 60 Jahren mit Humor!" Anton Thalhammer aus Kraiburg gehört das Haus am berühmten Thalhammer-Eck, mit dem vor allem Lkw-Fahrer des Öfteren unliebsame Bekanntschaft machen.

Navi wies Lkw-Fahrer kürzesten Weg durch die Ortschaft

So auch gestern Mittag, als ein holländischer Lkw-Fahrer mit seinem Gespann in der engen Gasse an der Bahnhofstraße 1 stecken blieb. In Engelhausen bei Taufkirchen sei der Mann nach eigenen Angaben falsch abgebogen und konnte nicht mehr zurück, dann sei er seinem Navi gefolgt, das ihm die kürzeste Strecke angezeigt habe. Solche Vorfälle seien noch vor einiger Zeit laut Thalhammer weniger geworden. Aber heutzutage fahren alle mit einem "Bluats-Navi".

Da pflichtet ihm der Nachbar von gegenüber, Hans Brunner, bei. Er ist auch ein Leidtragender dieser Situationen, ständig werde sein Hauseck in Mitleidenschaft gezogen. Jetzt sei es gerade frisch hergerichtet.

"Es ist ein Drama für die Lkw-Fahrer", so Brunner mitfühlend, er sei selbst jahrzentelang Truck gefahren. Die Gemeinde habe zwar überall Warnschilder aufgestellt, "aber die werden übersehen". Die einzige Lösung in seinen Augen wäre eine entsprechende Warnung an die großen Brummis via Navi, worum sich Bürgermeister Michael Loher kümmern wolle.

Das Gesamtgewicht des holländischen Lasters schätzt Brunner auf 42 Tonnen. Die schweren Kranteile seien falsch verladen. "Schwere Trümmer gehören nach vorne, diese sind hinten gelagert. So rutscht er am Hang und kommt nicht mehr aus dieser Falle, so Brunner. Ein Kran musste kommen und das Gespann herausziehen.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

Bereits im Februar hing im Thalhammer-Eck ein Lastwagen fest:

Sattelzug blockiert Straße

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