Blech'n Krempl belegten bei Talentshow "Mia san Mia" zweiten Platz

Lässigste Kapelle im Oberland

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Blech'n Krempl, die zweiten Sieger der Fernsehshow "Mia san Mia", wollen konsequent ihren musikalischen Weg weitergehen.

Kraiburg/Aschau - Die jungen Musiker von "Blech'n Krempl" landeten auf dem gemeinsamen zweiten Platz in der Fernsehshow "Mia san Mia". Der Sieg war leider nicht drin.

"Wir hätten nie geglaubt, ins Finale zu kommen", sind sich die Musiker einig "deshalb sind wir stolz, so weit gekommen zu sein und brauchen nicht enttäuscht sein." Auch im Finale spielten die sieben Burschen im jugendlichen Alter zwischen 16 und 22 Jahren selbstbewusst und überzeugend auf und zeigten, dass sie trotz ihrer Jugend bereits einen gepflegten Ton spielen. Bei ihrem Walzer "Für Dani" wurde auch deutlich, dass sie voll und ganz hinter ihrer Musik stehen. Lob für die Leistung gab es nicht nur von Moderatorin Nina Eichinger, sondern vor allem von der mit Komödiantin Veronika von Quast, Kabarettist Hannes Ringlstetter und Hans-Jürgen Buchner von Haindling prominent besetzten Jury.

"Bei euch kommt absolut Stimmung auf", meinte etwa Vroni von Quast und Hannes Ringlstetter meinte: "Ihr seid die lässigste Blaskapelle im Oberland, dazu habt ihr noch einen Schlagzeug-Buddha."

Warum es dann doch nur für den gemeinsamen zweiten Platz mit der Band "Steve O. & the Shaky Bones" reichte begründete Veronika von Quast bei der Verleihung des "Bayern-Max" so: "Wir haben uns für etwas entschieden, was wir so noch nie gehört haben!" So ging der erste Platz an den Vogelstimmenimitator Helmut Wolfertstätter aus Palling.

Die Anfragen für Auftritte sind seit der Auftaktsendung vor zwei Wochen mehr geworden", sagt "Schlagzeug-Buddha" Adrian Gruber, allerdings hatte die Blaskapelle auch vor ihren Fernsehauftritten schon gut zu tun, so dass inzwischen aus der Gruppe zwei Musikanten schweren Herzens ausscheiden mussten, weil sie "das Proben und die Auftritte zeitlich nicht mehr bewältigen konnten." Allerdings konnten die entstandenen Lücken bereits wieder geschlossen werden.

Zahlreiche Fachleute sind jedenfalls davon überzeugt: Wenn die jungen Musiker auf dem Boden bleiben und sich konsequent weiter entwickeln, dann hängt die musikalische Zukunft zwar nicht voller Geigen, aber bestimmt voller Trompeten, Hörner und Posaunen.

ng/Mühldorfer Anzeiger

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