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MÜ25: Aschau soll Mehrkosten zahlen

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Aschau - Der Neubau der Kreisstraße MÜ25 ist immer noch offen. Während der Kreistagssitzung erklärte Aschaus Bürgermeister, dass Aschau ihren Beitrag auf 1,4 Millionen Euro aufstocken werde.

Ob sie für nicht geplante Mehrkosten aufkommen wird, ist offen. Die Kosten für den Neubau der Straße belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Der Landkreis übernimmt die Planungskosten in Höhe von rund 500.000 Euro und erklärt sich weiter bereit, die Sanierungskosten für die bestehende Kreisstraße zwischen Thann und der Einmündung zu übernehmen. Landrat Georg Huber geht davon aus, dass dem Landkreis Kosten in Höhe zwischen 250.000 und 350.000 Euro dafür entstehen werden. "Mehr kann der Landkreis aufgrund seiner Finanzsituation nicht tragen."

An Zuschüssen für diesen Straßenbau fließen voraussichtlich rund zwei Millionen Euro. Dazu kommt der Beitrag der Stadt Waldkraiburg mit 500.000 Euro. Zusammen mit dem Aschauer Anteil wäre die Finanzierung der neuen Mü 25 gesichert.

Sollten weitere Kosten entstehen, müssten diese von der Gemeinde Aschau übernommen werden. Dies hat der Kreistag mit 52:2 Stimmen beschlossen (wir berichteten).

Aschaus Bürgermeister Alois Salzeder (UWG) betonte im Kreistag, dass diese Straße immer noch eine Kreisstraße sei. Er rechnete vor, dass Aschau in den letzten Jahren rund 12,8 Millionen Euro an Kreisumlage an den Landkreis abgeführt habe. "Enttäuscht bin ich über die Zusammenarbeit. Es gibt eine Stellungnahme der Regierung mit 15 Punkten zu diesem Straßenbau, die ich aber nicht kenne und mir auch nicht gegeben wurde", erklärte Salzeder.

Oskar Rau (Grüne) brachte eine Beteiligung der Gemeinde Heldenstein in die Diskussion ein. Siegfried Höpfinger (CSU) wies dies entschieden zurück: "Die Gemeinde Heldenstein hat von dieser Straße keinen Vorteil und wir werden uns nicht beteiligen."

Bis zum 23. Dezember hat die Gemeinde Aschau Zeit, sich zu entscheiden. Gestern Abend tagte der Aschauer Gemeinderat, um über die Übernahme möglicher Mehrkosten zu beraten. Ein Ergebnis der nichtöffentlichen Beratungen lag bis Redaktionsschluss nicht vor.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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