Das große Fest kann kommen

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Von Kopf bis Fuß auf das Jubiläumsfest "625 Jahre Marktrechte Kraiburg" eingestellt: Familie Herfort (links), die wie andere Kraiburger Familien gleich in mehreren Rollen und Aufgaben mit eingebunden ist, oder die MItglieder der Tanzgruppe, der sich mit Walter Hartlmaier (Bild unten) ein Kraiburger Ritter angeschlossen hat, der auch im Ritterlager aktiv sein wird.

Waldkraiburg - Die Fahnen sind gehisst, die Häuser und Gassen im Ortskern festlich dekoriert: Ganz Kraiburg freut sich auf das große Fest zum Jubiläum "625 Jahre Verleihung der Marktrechte".

Am Samstag, 3. Juli, von 16 bis 23 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geht es in Kraiburg rund. Ein vielfältiges Programm zum Zuschauen und Mitmachen für Groß und Klein wird geboten. Natürlich werden die Besucher dabei auch mit Speisen und Getränken bestens versorgt: Von A wie Apfelmost bis Z wie Zigeunergulasch ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Kraiburg steckt mitten in den letzten Vorbereitungen für das große Fest: Aus den Backöfen vieler Häuser kommt der köstliche Duft hausgemachter Kuchen. Die Damen des Gartenbauvereins bereiten frischen Erdbeerlimes zu. Steckerlfische werden gewürzt und allerlei Delikatessen aus Käse kreiert.

Die Röcke der Zigeunerinnen wirbeln im Training durch die Luft und zum letzten Mal werden die Fahnenschwünge geübt.

Die Generalprobe für die historischen Schreit- und Reigentänze bereitete den Teilnehmern sichtlich Vergnügen. Ganz unterschiedliche Personen haben sich in diesem Tanzkurs zusammengefunden. Die jüngste unter ihnen ist die 23-jährige Lisa Mandl, die "einfach viel Spaß am Tanzen hat". Mehrere Übungsleiter aus den verschiedenen Sparten des TV Kraiburg, die meisten von ihnen in den 40ern, wollten "einmal etwas anderes ausprobieren". "Senior" der Gruppe ist der 68-jährige Ritter Walter Hartlmaier, der solche Tänze auf zahlreichen Ritterfesten bewundert und nun die Gelegenheit beim Schopf gepackt hat, sich selbst einmal darin zu versuchen.

In vielen Familien sind gleich mehrere Familienmitglieder aktiv in das große Fest mit eingebunden. So beispielsweise Familie Herfort: Christine Herfort begleitet am Samstag den Gesang der "Spielleut zum Kraiburger Minnesang" mit ihrer Flöte und betreut am Sonntag das Kinderprogramm der Bund-Naturschutz-Ortsgruppe Kraiburg-Taufkirchen. Ihr Ehemann Klaus steht im Lager der Kraiburger Ritterschaft am großen Schwenkgrill. Sohn Thomas spielt als Mitglied der Blaskapelle beim Festgottesdienst und Festzug am Sonntag. Außerdem hat er extra für diese Feier Fanfarenspielen gelernt. Schließlich sollen die Gesandtschaft mit dem Schirmherrn Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach, die Fahnenschwinger und andere historische Programmpunkte stilecht angekündigt werden.

Nicht nur die vielen Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, auch Handel und Gewerbe beteiligen sich aktiv am großen Fest. Die Schaufenster der Läden sind ganz auf die Marktrechte-Feier eingestellt. Und die Besucher des Festes sollten sich nicht wundern, wenn sie rund um das Fest-Wochenende in dem einen oder anderen Geschäft in historischer Kleidung bedient werden...! lea

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