SPD Kraiburg mit Führung zufrieden

Kraiburg - Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins sind mit ihrer Vorstandschaft zufrieden. So bestätigten sie Werner Schreiber als Vorsitzenden und Armin Kinzl als Stellvertreter.

Auf der Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder Dritten Bürgermeister Werner Schreiber einstimmig als Vorsitzenden und Armin Kinzl als Stellvertreter. Schreiber erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht an die zahlreichen Aktivitäten der Partei, die von politischen Veranstaltungen wie dem Neujahrsempfang zum Thema Kultur über Ferienprogramm, Feste und Bürgerschießen bis hin zu einer Berlin-Fahrt reichten.

Dazu informierte der Ortsvorsitzende über die Arbeit im Gemeinderat. Schreiber bedauerte, dass die Schaffung von Gewerbegrund durch eine private Investorengemeinschaft an der fehlenden Transparenz scheiterte und kritisierte, dass die Umsetzung der Beschlüsse zum Bischof-Bernhard-Haus nicht energisch genug verfolgt wird. Abschließend meinte er: "Die finanzielle Situation der Gemeinde ist nicht gut. Trotzdem sind sinnvolle Investitionen wichtig und notwendig, auch wenn dadurch die Pro-Kopf-Verschuldung steigt."

Kurz fiel der Kassenbericht von Elisabeth Hilge aus. Es fanden kaum Einnahmen und Ausgaben statt. Das bescheidene Vermögen in der Kasse beschränkt sich auf rund 2300 Euro.

Die Neuwahlen bestätigten die bisherige Vorstandschaft einstimmig: Vorsitzender Werner Schreiber, 2. Vorsitzender Armin Kinzl, Schriftführerin Kathrin Zettl, Kassier Elisabeth Hilge, Kassenprüfer Josef Frauenknecht und Volker Kies und Beisitzer Franz Eder und Hermann Hahn. Als Delegierte zum Unterbezirk wurden Werner Schreiber, Kathrin Zettl und Elisabeth Hilge gewählt.

Das geplante Sommerfest kann wegen Terminschwierigkeiten nicht stattfinden. Deshalb laufen Überlegungen, heuer ein Herbstfest zu veranstalten.

Abschließend hielt Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer ein kurzes Grundsatzreferat, in dem er sich auf drei Punkte beschränkte. Zur Energiepolitik erinnerte Fischer daran, "dass die SPD nicht erst seit Fukushima den Ausstieg aus der Kernenergie fordert, die nicht beherrschbar ist." Zur Freizügigkeit in Europa forderte Fischer: "Wir brauchen einen Mindestlohn, denn Fakt ist, dass viele Betriebe fremdländische Arbeitskräfte unterbezahlen."

Zur Öffnung der SPD für Nichtmitglieder machte Richard Fischer deutlich, dass Strukturveränderungen notwendig seien. Doch müsse "sehr kritisch hinterfragt und diskutiert werden, ob für die Partei wichtige Entscheidungen von Nichtmitgliedern getroffen werden können."

ng/Waldkraiburger Nachrichten

Rubriklistenbild: © dpa

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