"Was ist da denn los?"

"Quer durch die Felder wird ausgebaggert"

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Von Burghausen über Kraiburg nach Finsing: Die Erdgasfernleitung MONACO
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Kraiburg/Landkreis - "Quer durch die Felder wird ausgebaggert." innsalzach24.de-Leserin wollte wissen, was da gebaut wird. Hier ist die Antwort:

Wisst ihr, was momentan im Landkreis Mühldorf und Altötting gebaut wird?“, fragte innsalzach24.de Leserin Sabrina Geiß. Auf dem Weg zur Arbeit komme sie regelmäßig daran vorbei. „Da wird irgendwie quer durch die Felder aufgebaggert“, schreibt sie. „Von Oberneukirchen bis Altötting Richtung Burgkirchen.“ innsalzach24 hat nachgefragt.

Von Burghausen über Kraiburg nach Finsing

Es geht hier um die Bauarbeiten für die Erdgasfernleitung MONACO. Vor rund einem Monat war Spatenstich in Kraiburg. innsalzach24.de berichtete. Dort wurde das ehrgeizige Projekt vorgestellt. Es geht laut Bayerischer Wirtschaftsministerin Ilse Aigner um Versorgungssicherheit.

Von Burghausen über Kraiburg nach Finsing: Die Erdgasfernleitung MONACO

Gerade die erneuerbaren Energien haben das Kennzeichen, dass sie nicht immer verfügbar sind“, sagt Aigner in einem Firmenvideo der bayernets GmbH über den Spatenstich. Daran allein könne man schon erkennen, dass wir immer eine Komplementärenergie auch brauchen werden würden, so die Ministerin weiter. Es sei absehbar, dass wir in Zukunft, überschüssige Energie werden speichern können – die Ministerin spricht von „Power to Gas“ – und die solle laut Aigner dann in das vorhandene Erdgasnetz eingespeichert werden für den Fall, dass die erneuerbaren Energien ausfallen. Deswegen sei das eine ideale Kombination.

Das Firmenvideo der bayernets GmbH vom Spatenstich:

Der schwierigste Teil zuerst

200 Millionen Euro wird diese Erdgasfernleitung am Ende an Kosten verschlungen haben, geht man nach dem „Kostenvoranschlag“. Die neue Leitung soll den Großraum München mit Erdgas aus dem Salzburger Land versorgen, heißt es. Übrigens: Der Bau der Erdgasfernleitung MONACO begann deshalb in Kraiburg, weil das die zwar kürzeste aber offenbar schwierigste Strecke/Stelle ist. Hier müsse man unter dem Wasser des Innkanals hindurch, so bayernets-Pressesprecher Marc-Boris Rode am Freitagmittag im Telefonat mit innsalzach24.de.

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