So urteilen unsere Leser über Kraiburg

Stolz auf Marktplatz, Ärger über Freibad

+
  • schließen

Kraiburg am Inn - Wir wollten von unseren Lesern wissen, was ihnen an der Gemeinde gefällt und was sie nervt. Deshalb fand in den letzten Tagen die Abstimmung zu unserer Umfrage statt. 

Insgesamt nahmen 361 Personen an der Umfrage teil, was ihnen an an Kraiburg gefällt. Ein paar mehr, 375 Personen, stimmten ab, was sie an Kraiburg nervt. Insgesamt wurden von ihnen 1797 Stimmen abgegeben. Mehrfachnennungen verschiedener Punkte waren dabei erlaubt und erwünscht. Die Punkte selbst stammten aus Meinungen und Kritik, die von unseren Lesern unter unserem ersten Artikel, auf Facebook und per Mail abgegeben wurden.

Nicht repräsentativ - aber aussagekräftig

Es ergibt sich so also zwar kein repräsentatives, jedoch, auf Grund der zahlreichen Stimmen, durchaus aussagekräftiges Stimmungsbild über die Lebensqualität in Kraiburg.

Das gefällt an Kraiburg

Der schön gestaltete Marktplatz ist eindeutig etwas, auf das die Kraiburger stolz sind. 44 Prozent der Befragten erfreuen sich daran. Viele unserer Leser berichteten uns begeistert davon, wie sehr er ihnen gefällt. Auch die guten Möglichkeiten zum spazieren gehen am Inn erfreuen 34,6 Prozent.

"Die Innauen und die Landschaft um den Inn herum sind wunderschön"

, schwärmt Daniel R. in einer Mail an die Redaktion. Die überwiegend traditionelle Bauweise statt moderner Betonbauten wird von 28,8 Prozent geschätzt.

28 Prozent erfreuen sich an der gelungenen Restaurierung schöner alter Häuser im Ortskern. Zuletzt hatte es dafür im April 2017 Zuschüsse gegeben. Zuletzt die schöne und ruhige Lage der Gemeinde genießen 27,7 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Das nervt an Kraiburg

Größtes Ärgernis ist eindeutig für 54,1 Prozent der Befragten, dass es derzeit kein Freibad mehr gibt. "Es ist wirklich sehr schade darum", schrieb Evi S., "Viele meiner Generation haben hier das Schwimmen gelernt!" Hiddi H. ergänzte: "Ein wichtiger sozialer Treffpunkt für Jung und Alt ist nun leider verloren gegangen, das stimmt mich traurig." Bürgermeister Heiml hatte im Juli des vergangenen Jahres erklärt: "Ganz klipp und klar: Ich möchte wieder ein Bad in Kraiburg." Es soll ein Naturbad werden, das Gemeindeoberhaupt hat dafür auch die Rückendeckung des Gemeinderats. Wie dann im Oktober bekannt wurde, sind allerdings noch Standort und Finanzierung strittig. Dies wurde damals auf einer Gemeinderatssitzung bekannt, wie die Waldkraiburger Nachrichten schrieben. 

41,6 Prozent ärgert außerdem der Parkplatzmangel, der vor allem am Marktplatz vorherrscht. Dem folgt mit 32,3 Prozent der Stimmen, dass es zu wenig Geschäfte und Gaststätten am Markplatz gibt. "Es ist einfach zu wenig geboten. Der Marktplatz sollte doch im Mittelpunkt stehen", schreibt Sandra S. auf Facebook. Wiederum 25 Prozent wünschen sich mehr bezahlbaren Wohnraum für Einheimische. "Bei uns vor dem Gartenzaun bis zum Boltzplatz gibt es ein reines Minenfeld von Hundehaufen, die weder von den ,pflichtbewussten' Hundehaltern noch von der Gemeinde beseitigt werden", klagt Andreas S. auf Facebook, der sich darüber genauso wie 22,4 Prozent der Befragten ärgert. 

Die Umfragen in der Übersicht:

Zurück zur Übersicht: Kraiburg am Inn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser