Kajakfahrer kenterte im Inn

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Kraiburg am Inn - "Kajakfahrer im Inn gekentert" - so lautete der Einsatzbefehl für Strömungsretter und Hundestaffel bei einer anspruchsvollen Übung am Inn.

Karfreitag, am Vormittag. Ein Spaziergänger sichtet von der Kraiburger Innbrücke ein gekentertes Kajak im Inn und alarmiert die Rettungskräfte über den Notruf 112. Kurz darauf erreichen die Einsatzkräfte der DLRG die Einsatzstelle. DLRG-Strömungsretter entdecken das gekenterte Kajak und stellen eine verletzte Person am gegenüberliegenden Ufer fest. Sie retten den Verletzten mit dem Raft, dabei stellt sich heraus, dass dieser nicht allein im Kajak saß. Hundeführer der DLRG- Rettungshundestaffel suchen daraufhin systematisch das Gebiet in der Umgebung ab und finden nach kurzer Zeit eine weitere Person schwerverletzt in den Innauen vor. Sanitäter übernehmen die Erstversorgung und übergeben die Patienten anschließend an den Landrettungsdienst.

Durchaus erfolgreich verlief die erste Übung des DLRG-Kreisverbandes Mühldorf mit mehr als 30 Einsatzkräften. Übungsleiter Tim Horenkamp zeigte sich anschließend zufrieden: „Natürlich zeigt eine solche Übung auch immer Situationen auf, an denen noch gearbeitet werden muss, aber genau dafür üben wir ja – damit im Ernstfall alles klappt.“

Rettungsübung bei Kraiburg

Strömungsretter in der DLRG sind speziell weitergebildete Wasserretter, die in und an schnell fließenden Gewässern arbeiten, sie sind auch im Katastrophenschutz integriert. Da sich Strömungsretter je nach Situation auch an steilen Abhängen und Schluchten fortbewegen können müssen, übten diese anschließend das Abseilen und Abbergen eines Schlauchbootes von der etwa 30 Meter hohen Steilwand am Ebinger Innufer.

Pressemeldung DLRG Mühldorf

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