AOK Mühldorf und Kreisverkehrswacht

Sicherer Schulweg für Erstklässler - AOK stattet Schulen mit Sicherheitsüberwürfen aus

Mühldorf - Um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg, vor allem in der Dämmerung zu erhöhen, stattete die AOK Erstklässler von 19 Schulen mit reflektierenden Überwürfen aus. Darunter befand sich auch die Grundschule Kraiburg.

Die Meldung im Wortlaut


Um Kinder auf ihrem Weg zur Schule für andere Verkehrsteilnehmer sichtbarer zu machen, stattet die AOK Mühldorf 991 Erstklässler von 19 Schulen aus dem Landkreis mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. An der Grundschule Kraiburg fand nun die offiziellen Übergabe statt.

(vorne v.l.)Im Beisein von Landrat Maximilian Heimerl übergaben AOK-Direktor Andreas Santl und Helga Bauer-Hanauer von der Kreisverkehrswacht Mühldorf 28 Sicherheitsüberwürfe an Rektor Markus Blümel. Mit dabei (hinten v.l.) Harald Jungbauer und Erich Gottwald von der Jugendverkehrsschule, Bürgermeisterin Petra Jackl und Schulamtsdirektor Hans Wax.

Warnweste kann Unfallrisiko halbieren

707 Schulwegunfälle passierten im Jahr 2018 auf Bayerns Straßen, 2019 waren es mit 649 deutlich weniger. Trotz der positiven Entwicklung bleibt es ein wichtiges Anliegen, die Schulwegsicherheit weiter zu verbessern. Fachleute sehen als besondere Gefahr das Überqueren einer Fahrbahn.

Bei Dunkelheit und in der Dämmerung vergrößert sich das Unfallrisiko. Mit einer Warnweste oder Reflektoren kann man die Sichtbarkeit erhöhen und so das Unfallrisiko im Vergleich zu dunkler Kleidung halbieren.

Bewährte Zusammenarbeit

Die AOK kooperiert bei der Aktion mit der Landesverkehrswacht Bayern. Gemeinsam haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder zu erhöhen. „Wir freuen uns sehr, wenn unser Beitrag hilft, den Schulweg gerade für die kleinsten und schwächsten Teilnehmer am Straßenverkehr sicherer zu machen und die Zahl der Schulwegunfälle weiter zu senken“, so AOK-Direktor Andreas Santl.

Helga Bauer-Hanauer, die Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Mühldorf, ergänzt: „Verkehrssicherheit fördern und Verkehrsunfälle vermeiden – das ist unser Anspruch und dazu tragen die Warnüberwürfe einen wesentlichen Teil bei“. Bayernweit verteilen die Partner rund 89.000 Sicherheitsüberwürfe an etwa 1.800 Grund- und Förderschulen.

Über dieses Engagement freut sich auch Landrat Maximilian Heimerl. Er, Schulamtsdirektor Hans Wax und Harald Jungbauer von der Jugendverkehrsschule der Polizeiinspektion Waldkraiburg bedankten sich bei den Partnern für ihren Beitrag zu mehr Sicherheit der Kleinsten auf dem Schulweg. Besonders freuten sich Kraiburgs Bürgermeisterin Petra Jackl und der Rektor der dortigen Grundschule, Markus Blümel, über die 28 Warnwesten für ihre Erstklässler.

Presseinformation der AOK Mühldorf

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