Angst vor Gas-Pipeline-Explosion in Kraiburg

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Eine turmhohe Stichflamme, ein brennendes Haus, ausgebrannte Fahrzeuge und überall zerplatzte Scheiben: Bei einer verheerenden Explosion an einer Gas-Pipeline ist in Ludwigshafen im Oktober ein Mensch ums Leben gekommen.

Kraiburg - Die Explosion einer Gasleitung in Ludwigshafen ließ auch den Gemeinderat aufhorchen: Denn eine Gashochdruckleitung mit dreimal größerem Umfang soll künftig durch den Ort führen.

100 Meter hoch war die Stichflamme, die vor gut zwei Wochen Ludwigshafen erschütterte. Die Explosion einer Gasleitung mitten in der Stadt forderte einen Toten und 26 Verletzte. Im Umkreis von 300 Metern hinterließ die Explosion schwere Verwüstungen - allein der Krater am Explosionsort sprach für sich: bis zu sechs Meter tief, zehn Meter im Durchmesser.

Im Kraiburger Gemeinderat lässt dies die Angst vor einer geplanten Gashochdruckleitung der bayernnets GmbH nicht kleiner werden. Wie der Mühldorfer Anzeiger berichtet, soll sie von Burghausen in Richtung München führen und würde den Kraiburger Ortsteil Wanklbach kreuzen - mitten durch Wohnbebauung.

"Im Vergleich zu unserer war die Leitung in Ludwigshafen ein Kinderspielzeug", merkt Petra Jackl im Gemeinderat an, so der Mühldorfer Anzeiger. Die Leitung durch Wanklbach habe 1,20 Meter Durchmesser, die Ludwigshafener dagegen nur 40 Zentimeter. Auch Bürgermeister Heiml musste eingestehen, dass sogar Fachleute einen solchen Unfall nicht für möglich gehalten hätten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in der heutigen Ausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

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