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Entscheidung Anfang November

Bereit für die WM: Kraiburger Bodybuilder Christian Heimerdinger tritt in Spanien an

Christian Heimerdinger nach dem Gewinn der Goldmedaille bei der internationalen Österreichischen Meisterschaft in Wels gemeinsam mit Tochter Jolie.
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Christian Heimerdinger nach dem Gewinn der Goldmedaille bei der internationalen Österreichischen Meisterschaft in Wels gemeinsam mit Tochter Jolie.

Christian Heimerdinger straffes Sportprogramm beginnt täglich um 5.45 Uhr. Nach dem Training beginnt für ihn der normale Arbeitsalltag. In einer Woche vor Wettkämpfen muss er sich komplett auf sich und seinen Sport konzentrieren. Trotzdem wirkt der Kraiburger locker und entspannt. Der 41-Jährige reitet ununterbrochen auf der sportlichen Erfolgswelle.

Kraiburg – Eiserne Disziplin, knallhartes Training, Willenskraft und Durchhaltevermögen sind die Grundpfeiler seines Erfolgs. Verzicht gehört auch dazu – denn sobald es in Richtung Wettkampfphase geht, muss der Bodybuilder strenge Diät halten. Die Liste von Heimerdingers Erfolgen ist lang. Bei der internationalen österreichischen Meisterschaft in Wels holte er kürzlich gleich dreimal Gold. Im Mai wurde er Europameister, im Juni holte er Pokale beim German-Cup und im September beim Diamond-Cup in Prag. Im Oktober ging er mit weiteren Siegen vom Bellux-Cup in Luxemburg nach Hause.

Optimale Körperform

Doch wie verändert sich das Training, wenn man ständig Erfolg hat? „Wir Wettkampfsportler streben immer eine optimale Körperform an, die es von Jahr zu Jahr zu optimieren gilt. Wenn man sein Wettkampflevel erreicht hat, heißt es irgendwann nur noch die Feinheiten auszubessern“, erklärt Heimerdinger. Sich auf seinen Lorbeeren ausruhen komme natürlich nicht in Frage. Man bereite sich auf jeden einzelnen Wettkampf intensiv vor. Sein großes Ziel: die Weltmeisterschaft im Fitness- Sport und Bodybuilding. Diese findet vom 3. bis 8. November dieses Jahres in Santa Susanna (Spanien) statt.

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Mit dem Diamond-Cup in Monc in Belgien (23. Oktober) und der süddeutschen Meisterschaft (31. Oktober) stehen vor der Weltmeisterschaft noch zwei große Turniere an. Doch Heimerdinger wird nicht teilnehmen. Er will seinen Fokus voll auf die Weltmeisterschaft richten. Wenngleich er bei der süddeutschen Meisterschaft nicht als Teilnehmer dabei sein wird, könnte man ihn trotzdem dort treffen: „Ich betreue als Coach meine Athleten. Ich stehe dann also nicht auf, sondern hinter der Bühne.“ Danach gilt die volle Konzentration wieder der WM. Dank der drei Goldmedaillen, die Heimerdinger in Österreich geholt hat, geht er mit einem guten Gefühl an die Herausforderung.

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„Meine Familie und enge Freunde begleiten mich. Meine Eltern schauen den Wettkampf per Live-Stream von zu Hause aus an“, sagt der Waldkraiburger. In Wels mit dabei war auch Heimerdingers Tochter Jolie. Nach dem Sieg stand sie gemeinsam mit ihrem Vater auf der Bühne. „Ein sehr schönes Gefühl. Sie wächst mit meinem Sport auf, doch sie soll selbst entscheiden, welchen Weg sie gehen möchte“, sagt Heimerdinger. Seine Familie stehe komplett hinter dem, was er tue. „Dieser starke bedingungslose Halt ermöglicht es mir, Erfolg in meinem Sport zu haben“, sagt der 41-Jährige.

Keine Spur von Lampenfieber

Trotz der großen Aufgabe in Spanien ist bei Heimerdinger von Lampenfieber keine Spur. „Ich bin erstaunlicherweise immer locker und entspannt bei meinen Wettkämpfen. Selbst wenn ich noch einen meiner Athleten coachen muss, der ebenfalls am selben Wettkampf teilnimmt.“ Er müsse sich dann nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf den Athleten konzentrieren, den er betreue. Das klappe jedoch wunderbar. „Bei meinem letzten Wettkampf nahmen auch Thomas Harrer (21) und Jürgen Winkler (42) aus meinem Team teil. Ich bin der Coach der beiden.“

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Harrer holte einmal Gold und dreimal Bronze bei den Newcomern und Junioren. Winkler trat in der gleichen Kategorie an wie Heimerdinger. „Er war ein harter Konkurrent“, sagt der 41-Jährige. Winkler holte schließlich Bronze. „Die Erfolge meiner Leute machen mich sehr stolz. Ich gönne ihnen das natürlich total. Sie trainieren hart dafür. Das muss belohnt werden“, sagt Heimerdinger.

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