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Über eine Million Euro investiert

Bauarbeiten am Kraiburger Naturbad auf der Zielgeraden: Wann die Eröffnung geplant ist

Im hinteren Bereich des Naturbads sind die Arbeiten größtenteils abgeschlossen. Bürgermeisterin Petra Jackl freut sich auf die Eröffnung.
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Im hinteren Bereich des Naturbads sind die Arbeiten größtenteils abgeschlossen. Bürgermeisterin Petra Jackl freut sich auf die Eröffnung.

Rund 1,14 Millionen Euro investiert die Gemeinde Kraiburg in den Neubau eines Naturbads. Weil es einige Hürden seit Baubeginn zu überwinden gilt, hinkt man dem Zeitplan etwas hinterher. Aber der Termin für die Eröffnung steht.

Kraiburg – Am Badesteg liegt eine Stockente in der Sonne, Kaulquappen schwimmen durch das Wasser, und im Pflanzbereich sind Teichrosen, Sumpfdotterblume oder Tannenwedel schon längst gepflanzt. Die Bauarbeiten zum neuen Kraiburger Naturbad sind mittlerweile auf der Zielgeraden.

Lieferengpässe bei Beton und Leitungen

Die größeren verbleibenden Arbeiten konzentrieren sich auf den vorderen Bereich des Naturbads: Teile des Bachlaufs werden gerade gepflastert, das Areal vor dem Kiosk ist noch nicht fertig, und es fehlt bislang die Beschattung für den Planschbereich. Das Becken wird vor dem Start noch einmal gereinigt und neu mit Wasser gefüllt, das Netz am Beachvolleyball-Platz fehlt bislang genauso wie die Tischtennisplatte und das Sanitärhäuschen im hinteren Bereich.

Ein Blick auf das Naturbad-Gelände. Am Bachlauf wird aktuell noch gearbeitet, die Wasserrutsche und ein Umkleidehäuschen sind bereits installiert.

„Wir sind zwar nicht ganz im Zeitplan, aber auf der Zielgeraden“, sagt Bürgermeisterin Petra Jackl bei einem Rundgang über das Gelände. Geplant war ursprünglich, dass das Naturbad zu Beginn der neuen Badesaison den Betrieb aufnimmt. Trotzdem ist Jackl zufrieden, denn während der monatelangen Bauphase lief nicht immer alles rund.

Anfänglich gab es Lieferengpässe bei Beton und Leitungen. Corona und damit verbunden zu wenig Personal traf auch die Baustelle am Naturbad. „Wir hatten trotzdem Glück, dass es gut gelaufen ist.“ Im Juli soll das Naturbad nun eröffnen.

Knapp 1,14 Millionen Euro investiert die Gemeinde Kraiburg in den Neubau, abzüglich von Zuschüssen aus Bund- und Leadermitteln bleiben der Gemeinde rund eine halbe Million Euro. Wie viel es am Ende tatsächlich werden könnten und ob die veranschlagten Kosten zu halten sind, kann Petra Jackl aktuell nicht sagen. „Wir haben bislang keine genauen Zahlen. Es haben sich zwar während der Bauphase kleine Änderungen ergeben, aber uns treffen auch die allgemeinen Preissteigerungen“, sagt Jackl.

Noch ist die Frage offen, wer den Kiosk am Naturbad betreiben wird. Ein Pachtvertrag ist bislang nicht unterschrieben, aber es gibt Interessenten. Petra Jackl ist zuversichtlich, dass die Frage bis zur Eröffnung längst geklärt ist. Der Kiosk soll künftig auch unabhängig vom Badebetrieb öffnen können. Mit mobilen Zaunelementen lassen sich beide Bereiche voneinander trennen, sodass in den Übergangsmonaten der Kiosk und Spielplatz bei Bedarf zugänglich sind.

Bachlauf und Nichtschwimmerbereich mit barrierefreiem Zugang liegen nah beieinander, gleich daneben der Kinderspielplatz. Hier hat der Förderverein bei der Gestaltung unterstützt. „Das Spielschiff hätten wir uns sonst nicht geleistet“, sagt Jackl.

Spaß an Land und am Wasser

Ein Schiff auf dem Spielplatz, eine zusätzliche Wasserrinne neben dem Bachlauf, eine breite Wasserrutsche – an Land und am Wasser ist für Spaß für die Kinder gesorgt. Die Schwimmer können in dem 37 Meter langen und 17 Meter breiten Becken ihre Bahnen ziehen. Im Gegensatz zum Nichtschwimmerbereich wird dieser nicht mit Kies bedeckt sein. So lässt sich der Bereich besser reinigen.

Noch sind Stockente und Kaulquappe die einzigen Gäste im Naturbad. Von den Bauarbeitern lassen sie sich nicht stören. Aber sobald hier die Gäste ein- und ausgehen, werden sich die Tiere in die ruhigeren Bereiche des Naturbads zurückziehen. Dann hüpfen andere vom Badesteg ins Wasser und nicht mehr die Ente.