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Endlich da

Blaskapelle Kraiburg gibt erste CD heraus - Das haben die jungen Musikerinnen und Musiker eingespielt

Die erste CD der Blaskapelle Kraiburg präsentieren (von links) Lisa Mariel, Laura Wimmer und Vorsitzender der Blaskapelle Josef Wilhelm.
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Die erste CD der Blaskapelle Kraiburg präsentieren (von links) Lisa Mariel, Laura Wimmer und Vorsitzender der Blaskapelle Josef Wilhelm.

Endlich ist sie da – die erste CD der Blaskapelle Kraiburg. Und die Probenräume wurden bei einer Renovierung optimal ausgestattet. Beides gibt es am 26. Juni beim „Tag der offenen Tür“ zu sehen beziehungsweise zu hören.

Von Christa Bachmaier

Kraiburg – Wie viele andere Chöre oder Musikkapellen hatten auch die gut 40 Musiker der Blaskapelle Kraiburg wegen der Corona-Pandemie eine lange musikalische Durststrecke zu verkraften. Die Pause haben die Kraiburger Instrumentalisten aber in mehrfacher Weise anderweitig genutzt.

Aufregende Erfahrungen

Zum Ersten wurde der Probenraum im „Haus der Musik“ in verschiedenen Abschnitten grundlegend renoviert. Bereits in der Zeit von Juli bis September 2020 ist hier am meisten passiert. Die Räume mit ihren 140 Quadratmetern wurden optimal ausgestattet. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 140.000 Euro, wobei davon mehr als 43.000 Euro in mehr als 2100 Stunden in Eigenleistung von den Mitgliedern erbracht wurden.

Nicht minder wichtig war der musikalische Aspekt, mit dem die Musikanten ab Juli 2021 einen erfolgreichen Neustart unter dem Motto „Blasmusik dahoam“ hinlegten. Ermöglicht wurde dieser Start auch durch eine Förderung aus dem Bundesprogramm „Impuls“ im oberen vierstelligen Euro-Bereich. Das Programm zur Förderung umfasste drei Abschnitte: Der Start zum ersten Teil „Blasmusik dahoam“ ist mit einigen Live-Auftritten im Juli/August geglückt. Die Förderung der Jugendarbeit und der Ausbau der musikalischen Qualität gehörten zum zweiten Teil des Projekts. Dieser beinhaltete auch die Registerproben mit Musiklehrern, die zur Vorbereitung für eine CD-Aufnahme diente, die den dritten Teil der Aufgaben ausmachte.

„An zwei Tagen im November fand im Bischof-Bernhard-Saal, der zu einem Studio umfunktioniert wurde, die Aufnahme unserer CD statt. Die Leitung hatte Tontechniker Matthias Hoffmann inne. Die CD-Aufnahme war nur durch diese Impuls-Förderung möglich, und die Kosten machten etwa die Hälfte von dem gewährten Zuschuss aus“, erklärt Musiker-Vorstand Josef Wilhelm, der auch Trompete spielt.

„Da unser Konzert im November wieder nicht stattfinden konnte, haben wir die Zeit für unsere erste CD-Aufnahme genutzt. Es war für uns alle eine Herausforderung und neue Erfahrung.“ Denn anders als bei Konzerten, für die geprobt und dann live gespielt wird, wurden für die CD-Aufnahme einzelne Teile immer wieder geprobt, damit jedes Detail passt.

„Es war ganz schön anstrengend, wir haben mit unserem musikalischen Dirigenten Ferenc Bene sehr viel geübt“, erinnert sich Laura Wimmer, die in der Jugendblaskapelle Querflöte spielt. Eine spannende Erfahrung, für die alle mehr Disziplin gezeigt hätten.

Begeistert war auch Querflötistin Lisa Mariel: „Wir haben uns alle gefreut, dass wir das erste Mal eine CD aufnehmen dürfen. Spannend war es ohnehin, wie so was abläuft. Wie oft man da manchmal ein Stück üben musste, bis es passte.“ Deshalb habe sie auch extra Unterricht genommen.

„Aber nicht nur der musikalische Part hat uns gefordert, sondern auch, was im Hintergrund beachtet werden muss. Die Gestaltung der Optik von der CD etwa. Die Farben rot/blau haben wir passend zu unserer Tracht ausgewählt. Im Oktober hatten wir einen Fototermin mit Aufnahmen der einzelnen Register“, sagt der Musiker-Vorstand.

In den 1980er-Jahren gab es eine Tonaufnahme mit verschiedenen Kraiburger Musikgruppen. Für die Blaskapelle ist es nach mehr als 30 Jahren der erste eigene Tonträger. Die CD umfasst 16 Musikstücke, darunter drei von der Jugendkapelle, und ist bunt gemischt. Die Auswahl der Stücke spannt einen Bogen über das Musikrepertoire der Blaskapelle – von Marsch über Polka, Walzer bis zu modernen Stücken.

Proberäume stehen offen

Die Blaskapelle Kraiburg lädt alle Interessierten zum „Tag der offenen Tür“ mit Besichtigung der renovierten Proberäume am Sonntag, 26. Juni, ein. Dieser findet zwischen 11.30 Uhr und 16 Uhr im „Haus der Musik“ in der Guttenburger Straße 13 statt. Um 11.30 Uhr findet die kirchliche Weihe des Proberaumes durch Pfarrer Michael Seifert statt. Anschließend ist für Bewirtung am Mittagstisch sowie mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Außerdem wird die neue CD vorgestellt. Musikalisch sorgen die Jugendkapelle und die Blaskapelle für Unterhaltung.

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